1

Neues
aus dem
Verein

Anna Keyserlingk

1. Tag Jugend-DM in Neubrandenburg

Ina Cordes | 15. Februar 2020

Gold mit neuem deutschen Rekord für Anna Keyserlingk und Silber für Albert Kreutzer!

Der erste Tag der Deutschen Jugend Hallen und Winterwurf Meisterschaften in Neubrandenburg begann furios für die Athleten des SC Bayer Uerdingen. In einer der ersten Entscheidungen des Samstags gewann Anna Keyserlingk (Foto) den Dreisprung der weiblichen Jugend U20 mit der neuen Bestweite von 12,95 m. Insgesamt übertraf sie fünf Mal ihren alten Hausrekord von 12,66 m und ließ der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance, obwohl sie vor den Titelkämpfen noch tief gestapelt hatte und mit einer Medaille zufrieden gewesen wäre. Darüber hinaus hat die 16-Jährige mit ihrer neuen Bestleistung nun den deutschen Hallenrekord in der U18 inne. Damit reiht sie sich in der deutschen Rekordliste neben so illustre Namen wie Grit Breuer, Heike Daute (jetzt Drechsler) und den aktuellen Leichtathletikstars Gina Lückenkemper und Konstanze Klosterhalfen ein. Sollte der Schützling von Detlef Franz verletztungsfrei bleiben, ist sie im Sommer eine ganz heiße Kandidatin für die U18-Europameisterschaften in Rieti/Italien.

Konnte man im Vorfeld mit einer Top-Platzierung von Anna rechnen, war die Silbermedaille für Albert Kreutzer über 60 m Hürden der U20 eine Riesenüberraschung. Bereits im Vorlauf erzielte er in 8,07 s eine neue persönliche Bestzeit, die der 18-Jährige im Finale noch einmal toppen konnte. In 7,95 s rollte er das Feld nach einem gewohnt schwachen Start fulminant von hinten auf und holte bloß Gregory Minoue (7,83 s) nicht mehr ein. Mit dem Deutschen Meister aus Angermund hatte er zuletzt oft zusammen trainiert, was anscheinend für beide sehr fruchtbar war.

Desweiteren qualifizierte sich die 4 x 200 m Staffel der Mädchen mit Cynthia Kwofie, Anna Keyserling, Maya Semsch und Tessa Srumf mit der zweitbesten Zeit (1:40,76 min) für das A-Finale am Sonntag. Tessa wird vorher noch den B-Endlauf über 400 m bestreiten, für den sie sich als Sechstbeste nach den Vorläufen mit der Zeit von 56,79 s qualifizierte. Eine bessere Zeit ließ sie leider nach einem „Stolperer“ aus dem Startblock liegen. Für Nora Glage war erwartungsgemäß nach den Halbfinals über 60 m Hürden Schluss. In 8,96 s und 8,99 s lief sie nahe an ihre Bestzeit heran. Das gelang auch Pia Szymanowski im 1500 m Vorlauf in 4:50,95 min, was allerdings nicht für den Endlauf am Sonntag reichte. Ergebnisliste