Sportbetrieb ruht ab 02.11.

Liebe Mitglieder,

die zweite Welle der Corona-Pandemie rollt über unser Land und verändert weiterhin unser Leben. Aufgrund der aktuellen Beschlüsse durch die Politik müssen wir unsere Sportanlagen vom 02. November bis voraussichtlich 30. November schließen und unseren Sportbetrieb ruhen lassen.

Für die Zeit Zuhause könnt ihr gerne auf unseren Youtube-Kanälen (https://bit.ly/YouTube_SCBayer05  / https://bit.ly/YouTube_timeout)  vorbei schauen, hier findet ihr verschiedene Angebot für Jung und Alt.

Als Geschäft des Einzelhandels bleibt der Flockpoint geöffnet, die geänderten Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 11:30 bis 18:30 Uhr.

Die Rehasprechstunden finden weiterhin statt, allerdings nur telefonisch (02151-4446333) und zu folgenden Zeiten: Montags und Mittwochs 14 und 16 Uhr.

Die am 04. November geplante Mitgliederversammlung hat nicht stattgefunden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Alle Infos zum timeout gibt es hier.

Die Kindersport-Akademie hat eine Mitmach-Box entwickelt. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Über unsere bekannten Kanäle Homepage, Newsletter und Social Media werden wir Euch auf dem Laufenden halten.

Haltet durch und bleibt gesund

Euer SC Bayer 05 Uerdingen e.V.

Youtube-Videos

Kennt ihr schon unsere Youtube-Kanäle?

Sowohl für den SC als auch für unser Fitness- und Gesundheitscenter timeout haben wir Youtube-Kanäle auf denen ihr verschiedene Videos findet, bei denen ihr mitmachen könnt.
Hier findet ihr den Youtube-Kanal des SC: https://bit.ly/YouTube_SCBayer05 Dieser richtet sich vor allem an die Kinder des Vereins.
Hier findet ihr den Youtube-Kanal des timeouts: https://bit.ly/YouTube_timeout Dieser beinhaltet verschiedene Fitnesskurse und richtet sich vor allem an die erwachsenen Mitglieder des Vereins.

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und Mitmachen 🙂

Weihnachtsaktion im Flockpoint

Liebe Kunden,

ihr seid noch auf der Suche nach einem Geschenk für eure Liebsten?
Dann haben wir genau das richtige für euch: Das neue Duschtuch aus der „We are sports“ Kollektion zum Einzelpreis von 14,90 €.

Die besondere Weihnachtsaktion: Kaufe 3 und zahl nur 2! Drei Handtücher zum Preis von 29,80 €

Kommt von montags bis freitags zwischen 11:30 und 18:30 Uhr im Flockpoint vorbei oder schickt uns eine Mail mit eurer Bestellung an flockpoint@scbayer05.de

Die Flockpoint Weihnachtsaktion

KanuRadWandern im Salzkammergut (Kleiner Reiseführer für abenteuerlustige Freaks)

Es begann mit der Idee den Attersee und den Traunsee, den größten und den tiefsten See meiner neuen Wahlheimat Österreich zu umpaddeln. Mein neues Packraft, die „Rote Zora“ schien mir hierzu zu kurz und windanfällig, so dass die „Blaue Elise“ mittels Muskelkraft zum See transportiert werden musste. Hierzu diente mein Fahrradanhänger als Vorderachse und der Bootwagen als Hinterachse. Insgesamt brachte es das Gefährt auf eine Länge von ca. sieben Metern, schien aber offensichtlich verkehrstauglich, da die Polizeistreife mich ungehindert ziehen ließ. Es kostete mich jedoch viel Schweiß und Anstrengung mein Boot in insgesamt drei Etappen nach Feierabend die gut 50 km von Wels nach Seewalchen am Attersee zu befördern. Auf Grund des Aufwands der Bootsbeförderung beschloss ich dann aber noch ein paar weitere Gewässer, die sozusagen auf dem Weg lagen, mitzunehmen. An meinem ersten Paddeltag (1.8.) ging es dann von Seewalchen am Attersee bei 47 °C (laut Temperaturanzeige meiner im Netz liegenden Kamera) zunächst entlang des Westufers vorbei an Schloss Litzelberg und überfüllten Freibädern bis kurz vor den Ort Attersee, wo ich die Seite wechselte. Entlang des Ostufers bleibt zwischen Hauptstraße und See nicht viel Platz für Badegäste, aber es finden sich hier einige schöne Tauchplätze, unter anderem „Dixi“. Der Nichtwissende würde hier wohl am ehesten eine versenkte Miettoilette vermuten, aber es handelt sich in Wirklichkeit um ein originalgetreu unter Wasser errichtetes Pfahlbauten-Haus, wo man durchtauchen kann.
Ich hoffe, es stört den interessierten Paddler nicht, wenn ich zwischendrin noch ein paar über das Paddeln hinausgehende lohnenswerte Abstecher/Aktivitäten erwähne oder auf länderspezifische Kuriositäten hinweise. Ich musste schon sehr früh feststellen, dass man hier in Österreich zwar die gleiche Sprache (angeblich deutsch) spricht, aber sich trotzdem nicht versteht. So wohne ich hier in einer Stadt mit drei Buchstaben und ö in der Mitte (W(el)ös), der Heimatstadt von Steve dem Flusswanderer, den sicher einige von euch kennen und der alle „Traun“teile meiner Tour bereits gefilmt und mit exakten Ein-, Aus- und Umtragestellen beschrieben hat. Noch eine letzte sprachliche Finesse: Obi gehen. Nein, es ist nicht der Baumarkt gemeint und auch nicht, wie ich zunächst assoziiert habe, nach oben gehen, es bedeutet genau das Gegenteil, nämlich nach unten gehen, sozusagen das andere rechts (links). Nun aber wieder zum Attersee.
Da für den kommenden Tag Gewitter angesagt war und der letzte Bus gegen 18.30 Uhr fährt, musste ich mich so langsam nach einem geeigneten Platz´erl zum Ausbooten umsehen. Gar nicht so einfach, da mehr als die Hälfte des Ufers aus „Wasserschrebergärten“ besteht – kleine angemietete Parzellen, die sich der Mieter mal mehr oder weniger geschmackvoll eingerichtet hat und Dinge zur Schau stellt, die zur Straße hin abgedeckt sind, aber dessen Anblick man vom See aus schutzlos ausgeliefert ist.
In Weißenbach, nach 18 Seekilometern, kann ich im Strandbad des Europacamps ausbooten und mein Boot für die kommenden 15 Tage dort lagern. Kleiner Ausflugstipp am Rande; wenn man der Hauptstraße von Weißenbach Richtung Bad Ischl für einige Kilometer folgt kommt man an den Gimbach, ein Nebenbach des äußeren Weißenbachs, der am gleichnamigem Ort in den Attersee mündet. Man kann dort eine Schnorchelwanderung machen, d.h. man wandert ca. eine Stunde bachaufwärts, tauscht Wandersachen gegen Neoprenanzug und Schnorchelausrüstung und bewegt sich auf dem Bach, teils über Kaskaden wieder abwärts. Alternativ gibt es natürlich „Höllen“berge zu besteigen und einen Klettersteig.
Am zweiten Augustwochenende habe ich das Kajak gegen einen Neoprenanzug und Schnorchel- bzw. Tauchausrüstung eingetauscht und einen Teil der Traun erkundet, den ich wegen der steinigen und steilen Einsatzstelle allein nicht bewältigen konnte. Und sollte man den Ausstieg zuvor verpassen, hätte man unfreiwillig die Zweitbefahrung des Traunfalls hingelegt; Erstbefahrung im Frühjahr 2019 durch einen meiner neuen Vereinskameraden aus dem Welser Faltbootverein.
Der folgende Sonntag (16.8.) stand dann wieder ganz im Zeichen des Paddelns. Bei strahlendem Sonnenschein startete ich vom Strandbad in Weißenbach Richtung Unterach, der südlichste Ort am Attersee, auch als Klein-Venedig bezeichnet. Nach gerade einmal fünf Kilometern Paddeln hieß es nun schon wieder ausbooten, erneut an einem kleinen öffentlichen Strandbad. Nachdem ich ja jetzt schon geradelt und gepaddelt war, stand nun eine kleine Wanderung an, zu Fuß, mit dem Boot im Schlepptau 1,5 km an der Seeache entlang zu dem Ort See am Mondsee, wo ich die Blaue Elise wieder zu Wasser ließ.
Ich paddelte noch weitere drei Stunden an diesem Nachmittag entlang des Ostufers, zu meiner Linken immer den Schafberg und die Drachenwand im Blick. Der sonnige Tag nahm sein Ende im Jachthafen von Mondsee Ort, wo die Blaue Elise für die nächsten zwei Wochen ihren Platz auf dem Besucherparkplatz bekam und ich nach Kaffee und Kuchen den Heimweg mit Bus und Bahn antrat.
13 Tage später, bei nicht ganz so schönem Wetter stand Umsetzen auf dem Plan. Zum Glück hatte ich zwischenzeitlich ein Dienst-E-Bike erhalten, das ich auch privat nutzen durfte und damit zunächst im Zug nach Obernhofen am Irrsee fuhr und dann weiter mit dem Fahrrad, welches ich in Scharfling am Mondsee parkte, um mit dem Bus zum Jachthafen in Mondsee zu gelangen, wo ja die Blaue Elise geduldig auf mich wartete. Ich vollendete die Mondseerundfahrt nun am Westufer und konnte mit Einsetzen des Regens in Scharfling ausbooten und auf´s Fahrrad umsteigen. Nun folgte die heikelste Passage entlang der Hauptstraße ohne Radweg über eine Anhöhe rüber nach St. Gilgen am Wolfgangsee. Da es mittlerweile in Strömen regnete, hatte ich keine Motivation mehr, die Blaue Elise nochmal zu Wasser zu lassen und fand Unterschlupf in einem netten Gästehaus schräg gegenüber von St. Wolfgang. Leider brachte auch der folgende Morgen kein besseres Wetter. Die Berge rund um den Wolfgangsee von Wolken verhangen, das gegenüberliegende Ufer, welches an dieser Stelle geschätzte 200 m entfernt ist, war nicht zu erkennen. Da ich unter keinerlei Zeitdruck stand und mir der Besitzer des Gästehauses einen Stellplatz für die Blaue Elise im Fahrradschuppen anbot, verschob ich die Umpaddelung des Wolfgangsees bis auf Weiteres bzw. besseres Wetter.
Schon Ende der kommenden Woche zeichnete sich traumhaftes Wetter, zumindest für den Samstag, ab, so dass ich freitags nach der Arbeit wieder in das Gästehaus am Wolfgangsee fuhr und die Abendstimmung am Freitag noch für zwei Stunden auf dem Wolfgangsee nutzte, in denen mich mein Boot von Abersee entlang des schroffen Nordostufers am Fuße des Schafsberg nach St.Gilgen trug. Im Dämmerlicht konnte ich mein Boot im dortigen Jachthafen festmachen und mit dem Bus zurück zu meinem Quartier fahren. Am nächsten Morgen ging es dann bei strahlendem Sonnenschein von St.Gilgen aus zurück nach Abersee bzw. zu einem Mittagsstopp nach St. Wolfgang, wo ich auf einer Schaukelbank unter dem Wappen des „Weißen Rössl“ die Seele baumeln ließ. Auf dem Wasserweg dorthin fielen die vielen „Geschmackplatz´erl“ auf, die das Nordostufer säumen, kleine, mit Steinen umgebene Minibadebuchten, die nur zu Fuß über den Landweg oder vom Wasser aus zu erreichen sind. An einigen Felsvorsprüngen trifft man auf mutige Klippenspringer, weiter vorbei am Hochzeitskreuz und einem Mini-Eiland mit dem Ochsenkreuz. Beide Kreuze wurden aus Dankbarkeit der Rettung einer Hochzeitsgesellschaft bzw. eines Ochsen gesetzt, womit der Ochse scheinbar die gleiche Wertschätzung erfährt wie eine ganze Hochzeitsgesellschaft. Nach dem Mittagsstopp fuhr ich noch weitere fünf Kilometer bis nach Strobl, am östlichsten Zipfel des Wolfgangsees gelegen, wo ich erstmal ausbootete und ein Stück zu Fuß entlang der Ischler Ache, die dann zur Ischl wird, spazierte. Ich wollte auskundschaften, ob sich eine Befahrung lohnt oder die Anzahl der Wehre und Flachwasserstellen doch zu hoch ist. Die Ischl mündet nämlich in der gleichnamigen Stadt Bad Ischl in die Traun, die ich dann theoretisch unter Umtragung einiger Wehre und des Traunfalls bis zum Bootshaus nach Wels befahren könnte. Ich entschied mich jedoch gegen die Befahrung der Ischl und transportierte die Blaue Elise eine Woche später mit Fahrrad und Bootsanhänger an das Traunufer bei Bad Ischl Kaltenbach. Von hier aus ist es auch nicht mehr weit zum Hallstätter See, der auch von der Traun durchflossen wird, den ich aber bereits letztes Jahr gemeinsam mit Erika und Peter gepaddelt bin und daher dieses Jahr darauf verzichtete. Stattdessen bin ich nach Ablage der Blauen Elise weiter mit dem Fahrrad vorbei am Ostufer des Hallstätter Sees, teilweise auch direkt über den See und die Bahnhaltestelle Hallstatt passierend, von wo aus in normalen Zeiten die Boote voller Chinesen nach Hallstatt ablegen. Von Obertraun am Hallstätter See fuhr ich weiter entlang der Koppentraun bis nach Bad Aussee, wo ich die Bahnhaltestelle mit einer Akkurestladung von einem Prozent erreichte. Kleiner Tipp für die Wildwasserfahrer unter euch, die Koppentraun lässt sich von Bad Aussee bis zur Koppenbrüllerhöhle über eine Länge von ca. 15 km im WW III-V bepaddeln. Und das Beste, die ÖBB bringt euch samt Boot vom Ausstieg direkt wieder zum Einstieg, d.h. kein Umsetzen nötig.
Nachdem ich meinen Akku über Nacht wieder geladen habe bin ich am Sonntag (mittlerweile schon der 13.9.) wieder mit dem Zug zu meinem Rad an der Bahnhaltestelle Bad Aussee gefahren. Ich wollte mir an diesem Tag die kleineren Seen in der Nähe, wie den Grundlsee, Toplitzsee, Kammersee und den Altaussee anschauen, die es den Aufwand nicht lohnen, die Blaue Elise mit dem Fahrrad dorthin zu ziehen. Nach Teilumrundung des Grundlsees mit dem Fahrrad erreichte ich etwas weiter nach Osten den Toplitzsee, wo ich auf die Plätte umstieg, eine Art flache Gondel, die einzige Möglichkeit an das gegenüberliegende Ufer des 1,8 km langen Toplitzsees zu kommen. Der bis zu 100 m tiefe Toplitzsee ist umgeben von steilen Felswänden und erfährt als Einziger der 76 Seen des Salzkammerguts keine Umwälzung der Wassermassen im Verlauf der Jahreszeiten, so dass in einer Tiefe ab 20 m und tiefer kaum noch Sauerstoff, aber dafür Salz aus den umgebenden Gesteinsformationen vorhanden ist, die kein gewöhnliches Leben mehr zulassen. 1983 wurden hier der sog. Toplitzwurm und neue Bakterienarten entdeckt. Weiterhin verborgen bleibt jedoch der zu Kriegsende versenkte Nazischatz. Zu Fuß begab ich mich dann noch zum Kammersee, bevor die Plätte zur Rückfahrt ablegte. Fehlt noch der Altaussee, vielleicht bekannt durch den letzten James Bond Film „Spectre“, in dem Daniel Craig im Schneetreiben mit der Plätte über den Altaussee fährt.
Bei meinem Besuch herrscht allerdings bestes Badewetter bei strahlendem Sonnenschein.  Ich begnüge mich mit einem Spaziergang um den Altaussee und mache mich nach einem erfrischenden Radler am Seeufer mit dem Rad über die Blaa- und die Rettenbachalm auf den Heimweg über Bad Ischl nach Wels.
Der Sommer neigt sich dem Ende, die Tage werden kürzer und meine erste Flussetappe steht am 19.9. auf dem Plan. Sicherheitshalber habe ich mir beim Verein noch einen Helm geliehen und mir die Strecke bei flusswandern.at nochmal angeschaut. In Erinnerung blieben mir die beiden, nach Steve dem Flusswanderer als Honigtöpfe benannten Flussschnellen, die mich jedoch erst kurz vor Ebensee erwarten sollten. Wehre säumen diesen Abschnitt der Traun keine. Somit stieg ich am späten Vormittag im Ortsteil Kaltenbach bei Bad Ischl ins Boot mit dem Ziel Traunsee. Trotz wenig Wasser und teilweise flachen Abschnitten, wo ich auch einmal aufsetzte ging es recht flott voran, durch die Stadt hindurch, vorbei am oberen Kreuzstein, einem Wahrzeichen von Bad Ischl. Dieser befindet sich an der Rettenbachmündung, als Schifffahrtshindernis hat er kaum Bedeutung und von Schiffbrüchen ist nichts bekannt. Mir hat er sich auch nicht in den Weg gestellt, doch wenig später, bei Flusskilometer 102,6 taucht an der rechten Flussseite eine Felsstufe auf mit einer offenen Flusswelle  am linken Flussufer, die ich ganz verdrängt hatte. Es handelt sich um den Austragungsort eines Riversurfcontests: Crown of the Traun, Titel des Kaisers und der Kaiserin der Traun, wo alljährlich im Mai der entsprechende Surfwettkampf stattfindet. Eigentlich hätte ich die Welle lieber umtragen, aber dazu war es nun zu spät, rückwärtspaddeln war zwecklos, so dass mir nichts anderes übrigblieb, als möglichst gerade durch … und wie ihr seht, überlebt, sogar ohne zu kentern. Sah schlimmer aus, als es dann war, die Welle hat mich nur voll in Form einer Dusche erwischt. Auf diesen Schreck hin war ich nun besser auf der Hut und lauschte auf jedes Geräusch, um die angekündigten Honigtöpfe rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu umtragen. Auf der Strecke dorthin habe ich noch einen weiteren Einzelpaddler getroffen, der den Hallstätter See gepaddelt ist und dann bei Langwies, kurz vor Ebensee, erst wieder eingebootet hat. Am linken Flussufer taucht kurz darauf das nächste Surferhighlight auf „The Riverwave“ – ein Kanal links vom Fluss, der die Energie und den Höhenunterschied der Traun nutzt, um eine zehn Meter breite, 1,5 m hohe Welle zu generieren, an der sich die Surferszene tummelte. Leider fehlt das Wasser im Flussbett, so dass die als Honigtopf wohl im Jahr zuvor noch befahrbaren Solegleiten nur noch sehr spärlich von Wasser überdeckt waren (The Riverwave gibt es erst seit diesem Jahr) und eine Umtragung erforderten. Das Gleiche wenig später noch einmal, aber dann ist der Weg frei zum Traunsee, der sich wenig später mit Blick auf die schlafende Griechin (Erlakogel) und den Torwächter des Salzkammerguts, den Traunstein, öffnet. Auf Grund der fortgeschrittenen Uhrzeit parkte ich die Blaue Elise am nahen Ufer in Ebensee mit dem Vorhaben am nächsten Tag den Traunsee zu durchqueren.
Als ich am nächsten Morgen in Wels losfuhr herrschte bereits die typische herbstliche Hochnebelsituation, alles grau in grau und feucht mit einer fernen Sonnensilhouette am Horizont. Ich habe aber auch schon gelernt, dass sich ab einer bestimmten Höhe die Sonne durchsetzen kann. So auch an diesem Tag. Während ich noch bei Nebel in den Zugtunnel bei Traunkirchen einfuhr, strahlte mir die Sonne am Tunnelende kurz vor Ebensee schon entgegen. Ich bereitete alles für meine Abfahrt vor, doch als ich die geschützte Flussmündung verließ, peitschten mir bereits schaumkronenbesetzte Wellen entgegen und die Kite-Surfer kreuzten mit einem Affenzahn über den See. Plan B, zurück an Land, Boot befestigt und mit der Gondel rauf auf den Grünberg bei Gmunden, am anderen Ende des Traunsees. Hier lag der See noch eingehüllt in Nebelschwaden, doch während ich in der Gondel Höhe gewann, konnte ich die Nebelschwaden unter mir lassen und fuhr in das Blau des Himmels. Von der Bergstation aus wanderte ich zum Laudachsee, über die „Scharte“ zwischen Katzenstein und Traunstein, die Moaralm und den Miesweg zum Umkehrplatz zurück ans Seeufer, wo sich am späteren Nachmittag dann auch die Sonne durchgesetzt hatte. Zurück mit der Traunseeschifffahrt nach Gmunden und bei einem Aperol-Spritz den Tag mit Blick über den See ausklingen lassen.
Langsam wird die Zeit bis zum Winter knapp, mir blieb eigentlich nur noch das letzte Septemberwochenende, um die Blaue Elise über den Traunsee und die Traun zurück zum Winterlager ins Bootshaus zu führen, da ich vom 1. bis 12.10. Bootstyp und Fahrgewässer wechselte und durch den Golf von Patras und den Kanal von Korinth von Kefallonia nach Athen segelte.
Am Samstag, den 26.9. kam es oberhalb von 1000 m zum vorzeitigen Wintereinbruch, die Webcams vom Feuerkogel, oberhalb von Ebensee, zeigten ein wildes Schneegestöber, doch für den kommenden Sonntag war schönes Wetter angesagt, so dass ich die Chance ergriff und am 27.9. endlich den Traunsee mit der Blauen Elise befuhr. Die Sonne schien, die Temperaturen waren am Morgen jedoch eher noch verhalten, so dass ich mich mit Mütze und Handschuhen ausstattete. Das Licht und die Stimmung auf dem See waren jedoch gigantisch. Immer Kurs auf den Traunstein, dessen schneebepuderte Spitze sich gegen den klaren blauen Himmel abhob. Die Kamera unter Wasser gehalten zeigte an flacheren, abgelegenen Uferzonen einen Unterwasserdschungel dem tropischen Regenwald gleich. Gegen Mittag den Hois´n Wirt passierend konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, den Gastgarten zu einer Einkehr zu nutzen. Die Temperaturen waren mittlerweile angenehm, um Speis und Trank im Freien zu genießen. Mit vollem Magen wieder zurück im Boot paddelte ich noch einen Kilometer, Gmunden zum Greifen nah. Doch da war er plötzlich wieder, der Wind und die kreuzenden Segelboote. Ich hatte mich bereits damit abgefunden, die Blaue Elise vor meiner Abreise nach Griechenland nicht mehr nach Wels zu bekommen, so dass ich einen günstigen Ausstieg wählte und mein Boot an einem Surfereinstieg befestigte. Ich hatte nun genug Zeit zum Überlegen, ob ich mich dieses Jahr nochmal ins Boot setzen wollte oder die Blaue Elise mit dem Fahrradanhänger zurück nach Wels ziehe. Ich wählte eine Kombination; über den Landweg nach Lambach und die letzte, mir bereits bekannte Strecke von ca. 13 km mit Umtragung des neuen Kraftwerks Gunskirchen zum Welser Faltboot Verein (WFV). Leider kann ich so wieder nicht den wildromantischen Abschnitt vom Traunfall bis nach Lambach paddeln, aber der Einstieg hinter dem Traunfall ist zu steil, um die Blaue Elise da alleine abzuseilen, so dass ich mir diesen Abschnitt für kommendes Jahr mit der Roten Zora vorbehalte oder ihr kommt mich mal besuchen?! Ich hoffe, ich habe euch das Salzkammergut, meine neue Wahlheimat, wenigstens ein wenig schmackhaft gemacht und zum Träumen in Corona-Zeiten angeregt. Mittlerweile bin ich auch positiv getestet und habe die Quarantäne genutzt, diesen Reisebericht zu schreiben und mir vor Augen zu führen, wie viele tolle kleine Abenteuer trotz geltender Einschränkungen doch möglich waren, auch wenn es oft anders kommt als geplant, aber das macht doch irgendwie die Würze des Lebens aus. In Hoffnung auf ein Wiedersehen und kommt gesund durch den Winter!

Im November 2020, Petra Zipper

Flockpoint geschlossen

Liebe Kunden,

der Flockpoint Sportshop bleibt bis einschließlich 17.11.2020 geschlossen.

Wir bitten um euer Verständnis!

Sicher einkaufen bei unserem Partner Saturn

Sicheres Einkaufen in Pandemie-Zeiten – mit welchen Maßnahmen reagiert Saturn auf die größte Herausforderung seit Jahrzehnten?

Corona hat uns alle überrascht und vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. Der wochenlange Lockdown im Frühjahr hat uns aber auch nicht ruhen lassen. Saturn hat ein umfassendes Hygienekonzept entwickelt, das auch hier in Krefeld konsequent umgesetzt wird.

Wie sieht dieses Hygienekonzept aus?

Es handelt sich um ein Bündel von Hygienemaßnahmen, das neben Standard-Maßnahmen wie zum Beispiel den AHA-Regeln auch moderne Technik umfasst, um den Schutz von Kunden und Mitarbeitern zu gewährleisten. Die digitalen Maßnahmen bestehen im Wesentlichen aus zwei Bausteinen.

Wie sehen diese aus?

Zum einen haben wir eine Besucherzählanlage installiert, mit der wir die maximale Anzahl an Kunden gemäß der gesetzlichen Vorgaben erfassen und ständig im Blick haben. Sie meldet einer Warntafel am Eingang automatisch, sobald die Grenze erreicht ist. Es handelt sich sozusagen um einen „smarten Türsteher”, der wie eine Ampel funktioniert und dann von Grün auf Rot schaltet. Eine freundliche Stimme untermauert den jeweiligen Status zudem mit Sprachhinweisen.

Und falls dennoch jemand bei Rot den Markt betritt?

Das System reagiert sofort mit einem Alarmton, wenn jemand bei Rot den Markt betritt. Wenn viel los ist, steht zusätzlich ein Mitarbeiter am Eingang, um unaufmerksame Kunden zu informieren.

Was ist der zweite Baustein?

Zum anderen arbeiten wir mit der „TÜV SÜD Hygiene-App Covid-19“. Hier werden aktuelle Daten gesammelt und für praktische Maßnahmen in unserem Markt genutzt. Das System ist individuell und flexibel einsetzbar. Mit Hilfe dieser App können wir die konsequente Einhaltung der bei uns geltenden Hygieneregelungen kontrollieren, denn die App bildet alle hygienekritischen Punkte während eines Einkaufs ab – vom Einkaufswagen über die Kasse bis zum Verlassen des Marktes. Sie funktioniert quasi als Checkliste für die Mitarbeiter. Diese können die Hygienedaten über die App eingeben, das Reporting verläuft in Echtzeit. Alle Hygienestandards sind genau definiert. Erfolgen Abweichungen, gibt die App eine Warnmeldung an den Hygieneverantwortlichen in unserem Markt.

Welche Maßnahmen gehören sonst noch zum Saturn-Hygienekonzept?

Im Markt gibt es Wegeleitsysteme, Spender für Desinfektionsmittel sowie Hinweise zur Maskenpflicht. Wir machen auch Lautsprecherdurchsagen, um an die Maskenpflicht zu erinnern. Wir haben außerdem alle unsere Mitarbeiter speziell geschult, um unser Hygienekonzept wirksam umzusetzen. Zum Eigen- und Fremdschutz tragen sie selbstverständlich eine Mund- und Nasenbedeckung. Außerdem sind die Kassen- und Servicetheken durch transparente Schutzwände gesichert. Zur Hygiene-Routine gehört, dass unser Markt regelmäßig intensiv gereinigt wird. Es ist es unser gemeinsames Ziel als Saturn-Team, den Kunden durch die verschiedenen Maßnahmen und durch unser achtsames Verhalten jederzeit das Gefühl zu vermitteln, dass sie bei uns sicher und sorgenfrei einkaufen können.

Was empfehlen Sie Kunden, die einem Besuch im Markt trotzdem skeptisch gegenüberstehen?

Kunden, die derzeit wegen der erhöhten Infektionen einen Besuch bei uns scheuen, verweisen wir gerne auf saturn.de, wo sie jederzeit fündig werden. Alle Bestellungen können anschließend versandkostenfrei bei uns im Markt abgeholt werden. Der Abholbereich ist natürlich auch hygienisch optimal gesichert.

Über Saturn

Saturn macht Technik für seine Kunden zum Erlebnis und zeigt, wie moderne Technikprodukte ihr Leben bereichern können. 1961 gegründet, wird Saturn heute als eigenständige Vertriebsmarke unter dem Dach der MediaMarktSaturn Retail Group – Europas Nummer Eins im Elektrofachhandel – geführt. In Deutschland ist Saturn mit rund 150 Märkten vertreten und beschäftigt rund 8.000 Mitarbeiter. Insgesamt gibt es rund 170 Saturn-Märkte in drei europäischen Ländern. Saturn-Märkte zeichnen sich durch ihre attraktive Lage, ihre Angebotsvielfalt an Markenprodukten mit einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis, großzügige Verkaufsflächen sowie exzellenten Service und Beratung aus. Das stationäre Geschäft vernetzt Saturn in Deutschland eng mit seinem Onlineshop unter www.saturn.de sowie mobilem Shopping per App. Im Rahmen dieser Multichannel-Strategie profitieren Saturn-Kunden sowohl von den Vorteilen des Online-Shoppings, als auch von der persönlichen Beratung und den Serviceleistungen in den Märkten vor Ort.

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