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Kleinflussfahrt zur Ahr

huebner | 26. November 2019

(JD) Vor einigen Jahren hatte Andreas einen Beitrag in einem Kanufachmagazin gelesen und den Artikel sorgsam archiviert. Wohlwissend, dass die Pegel der Ahr irgendwann ausreichend hoch für eine Kleinflusstour seien. Nach den jüngsten Regenfällen im Umkreis des Flusssystems Ahr, machten sich fünf Kanuten des SC Bayer 05 Uerdingen am Sonntagmorgen auf den Weg nach Kreuzberg-Altenahr.

Wolfgang lotste uns zielgenau zum Einstieg in Kreuzberg, wo wir den Vereinsbus stehen ließen und uns gegen 11:00 Uhr auf den Bach begaben. Zur Stärkung gab es eine Runde Flüssigkräutersubstrat, eine Tradition, die bei den Kanuten eng mit dem Namen Wolfgang verbunden ist.

Nach dem Einsetzen erwarteten uns etwa 7 [m³/s] Ablauf, was einer durchweg zügigen Strömung entspricht. Gerade recht, um nach einer langen Sommersaison, das Thema leichtes Wildwasser anzugehen.  Bei sonnigem Wetter und der einzigartigen Natur des Herbstes, folgten wir in unserem Kanu dem Verlauf der Ahr, die bei Altenahr nach Osten abknickt und zunächst einen ungewöhnlich stark gewundenen Verlauf nimmt. Hier in Altenahr beginnt die größte Ahrschleife; sie steht aufgrund ihrer Flora und Fauna unter Naturschutz. Ab hier ist das Tal schluchtartig mit schroffen Felshängen in das Ahrgebirge eingeschnitten. Im gleißenden Sonnenlicht ging es unserer Pausenstelle in Mayschoss entgegen. Nach der Pause ließen wir Rech, Dernau und Marienthal hinter uns, bevor wir nach einigen Kilometern an die letzte Engstelle des Ahrtals, unterhalb der als Bunten Kuh bekannten Felsformation, gelangten. Hier öffnet sich das Tal, wobei der Fluss nach wie vor seine Attraktivität beibehält, da man über unzählige Schwalle und Schrägwehre paddelnd das Ziel in Bad-Neuenahr erreicht.

Der letzte Programmpunkt ist bekanntlich das Umsetzen des Busses, welches an dieser Stelle mit Hilfe der Ahrtalbahn auch ökologisch sinnvoll gestaltet werden kann. Anders ausgedrückt: Einer holt den Bus und die anderen gehen Kaffeetrinken. Nochmals vielen Dank an Andi, der sich hier erneut in den Dienst der Gruppe gestellt hat. Ein weiterer Dank geht an Wolfgang, der uns immer eine sichere Linie vorgab und natürlich an uns alle, für den kurzweiligen Tag.