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Neues aus dem Verein

Kanu 18.07.2024

Wildwasser Herrentour Mittenwald

(JD) Das diesjährige „Social- Experiment“ für männliche Erwachsene fand in der Zeit vom 28.06.- 06.07.2024 statt.

Die erste Übung bestand aus dem gemeinschaftlichen Zusammenstellen eines Haushaltes zur Überwindung eines siebentägigen Kanucamps und der Verbringung des selbigen in den Vereinsbus, sowie der Verzurrung der benötigten Boote und Biertischgarnituren.

In 75 Minuten wurde dieser Teil bravourös unter der Anleitung des Packmeisters Andi gemeistert und so starteten wir bereits um 22:45 Uhr, komplett ausgerüstet und bestens gelaunt, in Richtung Bayern.

Wir, das waren Christian, Stefan, Piet und Peter im Bus, sowie Josch und Jörg im PKW.

Diese Tour war geprägt von steter An- oder Abreise einzelner Herren, eine weitere Challenge, die es galt zu bestehen.

Die Fahrt verlief ohne Schwierigkeiten, sodass pünktlich um 07:00 Uhr am Samstagmorgen mit Blick auf das Kloster Ettal, gefrühstückt wurde und wir schließlich um 08:30 Uhr den sehr schönen, auf 920 Meter gelegenen Natur- Campingplatz Isarhorn, erreichten.

Nach dem Einchecken machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Platz für unser Biwak. Dies gestaltete sich gar nicht so einfach, da einerseits recht viele Pfützen vorhanden waren und andererseits genügend Platz für unseren Kram gefunden werden musste. Ein lauschiges Plätzchen unweit der Isar, im hinteren Teil des Areals wurde dann für gut befunden und in Beschlag genommen.

Am frühen Nachmittag des 29.06. waren wir dann für unseren ersten Paddel- Abschnitt bereit. Aufgrund einer gesperrten Mautstraße mussten wir nochmals kurzfristig umdisponieren, einen Tipp, den wir von einer anderen Paddelgruppe diesbezüglich erhielten, nahmen wir dankend an.

Nun hieß es wieder raus aus den Paddelklamotten, umziehen und zur neuen Einsatzstelle fahren.

Diese befand sich kurz unterhalb Scharnitz, direkt an einer Kontrollstelle der Bundespolizei an der Deutsch-Österreichischen Grenze. Leider konnten wir unseren Bus hier nicht stehen lassen, sondern mussten ihn einige hundert Meter oberhalb abstellen.

Josch war so lieb und übernahm diesen Job. Bei Außentemperaturen von knapp unterhalb  30°C machte sich der am Start verbliebene Teil der Gruppe daran, sich zum zweiten Mal an diesem Tage in den Neopren zu werfen und wartete geduldig auf das Wiedereintreffen von Josch. Nach etwa 15 Minuten war Josch zurück, zog sich schnell um, um dann festzustellen, dass er seine Spritzdecke im Bus vergessen hatte. Der Rest ist schnell erzählt, erneutes Warten und Schwitzen, bis es dann um ziemlich genau 16:15 Uhr endlich auf den Bach ging.

(Pegel: @Mittenwald 111cm 18m3/s)

Dieser knapp zehn Kilometer lange landschaftlich schöne Abschnitt bis zum Campingplatz Isarhorn fing mit einer Kiesbankstrecke und zwei nur 20 Meter auseinander liegenden, renaturierten Gefällbremsen (WW III) an, die gut fahrbar waren. Dann folgte die recht gradlinig verlaufende Durchfahrt durch Mittenwald mit einer kanalartigen Uferbefestigung. Hier befinden sich bei schneller Strömung einige ganz flachgeneigte und gut fahrbare Sohlgleiten (WW I-II).

Auf den letzten Kilometern fliesst die Isar unverbaut, zwischen unregulierten und bewaldeten Ufern. Nach exakt 1:11 h, 706 Aktivkalorien bei durchschnittlich 134 BPM, waren wir alle glücklich und zufrieden am Ausstieg angekommen.

Die abendliche Planung sah vor, das Deutschlandspiel gegen Dänemark in der Gastronomie des Campingplatzes zu schauen. Doch zunächst wurde ganz gemütlich gegrillt und das erste gemeinsame Bier getrunken, bis es frisch geduscht und im Deutschlandtrikot zur Stube ging.

Die Stimmung war während des Spiels famos und wurde durch Aufnahme einiger Mittenwalder- Hell zusätzlich aufgeheitert auch wenn das Fußballfieber nicht jeden Paddler vollumfänglich erreichten konnte. Doch spätestens beim 2:0 für Deutschland bemerkten aufmerksame Beobachter eine leicht emotionalisierte Regung aller am Tisch versammelten. Das Fußballfieber hatte nun tatsächlich alle Paddler erreicht. Ein letztes Betthupferl wurde dann noch im Shelter verdrückt, bis wir alle recht müde, die erste Nacht im Zelt verbrachten.

Sonntag, 30.06.24: Isar von Krün bis Vorderrieß 13 km (WW I-II)

(Pegel: @Rißbachdüker: 55cm/11m3/s.)

Nach einem leckeren Frühstück nahmen wir uns heute den Abschnitt vor, den wir eigentlich gestern befahren wollten. Hätten wir doch besser zwischen den Zeilen gelesen, als die Paddler vom Vortag uns sagten, dass man einige Kiesbänke umtragen müsste, wenn der Pegel nicht ausreicht. Aber zunächst einmal positiv betrachtet, durchfließt dieser Abschnitt der Isar ein wunderschönes- natürlich belassenes Tal mit vielen Kiesbänken und vielen Flussverzweigungen. Man könnte fast meinen, dass man nicht mitten in Europa, sondern irgendwo in Kanada ist, daher auch der Name „Bayrisch-Kanada“. Leider wird hier das meiste Wasser bis auf eine geringe Pflichtwassermenge von ca. 5 m3/s zum Walchensee abgeleitet, sodass die natürliche Dynamik eines Flusses hier leider nicht mehr ganz vorhanden ist. Man könnte auch sagen, dass es eine Wanderfahrt aus der Kategorie, „ich gehe wandern und nehme mein Kajak mit“, war.

Die ersten Kilometer funktionierten noch recht gut, hier und da Kontakt mit dem Kies, doch dann folgte eine recht strapaziöse Wanderfahrt, bei der wir unsere Kajaks hinter uns herzogen oder vorausschickten, bis es im nächsten Baum oder Kehrwasser liegenblieb. Die rechte Ausstiegstelle bzw. Abbruchstelle sollten wir auch nicht finden, da sie einerseits zu steil den Hang hinauf zur Straße führte- oder schlichtweg in den Wäldern von Kanada, nicht gefunden wurde. Irgendwann konnten wir dann unsere Fahrt im Kajak fortsetzen, doch leider nur bis zum Aufziehen eines heftigen Gewitters, das genau über uns lag. Jetzt musste fix ein geeigneter Ausstieg in der Nähe der Straße gefunden werden. Piet fuhr schließlich per Anhalter zum Ausstieg nach Vorderrieß und holte so den Bus zurück zu den gestrandeten Kanuten.

Wir hatten uns schon Sorgen gemacht, ob wir es rechtzeitig zum Bahnhof nach Garmisch schaffen würden, doch der Nachreisende Andi hatte ganz knapp einen Anschlusszug verpasst und somit hatten wir alle etwas mehr Zeit und konnten in Ruhe duschen und Andi gegen 19:00 Uhr am Bahnhof in Empfang nehmen.

Wir suchten uns ein gemütliches Brauhaus und ließen den Abend bei typisch bayrischen Spezialitäten ausklingen.

Montag, 01.07.2024: Loisach von Untergrainau bis Farchant (WW II)
(Pegel: @Garmisch o.d. Partnachmündung 115 cm/ 11m3/s)

Der Montagmorgen fing sehr gut an, Andi hatte bereits um 08:11 Uhr die Meldung abgesetzt „hab schon Brötchen geholt“ und vermutlich gegen 09:30 Uhr genossen wir unser leckeres Frühstück im Shelter. Für heute war die Loisach ausgemacht, doch ganz so gradlinig sollte der Tag nicht beginnen.

Der Campingplatz war an einigen Stellen recht matschig und bei den Rangierarbeiten zum Ankuppeln des Anhängers an den Bus, geschah es dann. Peter verletzte sich im Bereich der Ferse am Rad des Anhängers und musste darauf hin von Doktor Unblutig behandelt werden.

Das komplette Einmaleins der ersten Hilfe und der mitgebrachten Outdoor OP- Landschaft kam nun zum Einsatz. Nachdem der Kreislauf stabilisiert war, wurde mit der Wundbehandlung begonnen. Die Wahl fiel auf flüssiges Wundpflaster, als erste Lage und nicht auf Handdesinfektionsmittel, eine gute Wahl, wie man am Gesichtsausdruck des Patienten ablesen konnte. Nach kurzem Jammern wurde noch eine wasserdichte Lage Pflaster aufgebracht und der Patient für paddeltüchtig erklärt.

Es zeigte sich an diesem Morgen erneut, dass selbst Sicherheits- Flip- Flops und ähnliches Schuhwerk, in Sachen Sicherheit an ihre Grenzen stoßen.

Um 13:30 Uhr war es dann soweit und wir machten uns auf zum Bach.
Zu Beginn sorgte die Strömung für ein flottes Treiben, die ein oder andere Schwallstrecke galt es zu durchfahren. Etwa 400 m nach der ersten Straßenbrücke musste ein Wehr links umtragen werden. Nach dem Wiedereinstieg folgte eine schön mittig fahrbare Schwellstrecke. Anschließend ging es durch die Strömung flott weiter bis erneut ein Schild „Wehr“ zum Umtragen auffordert. Der nächste Abschnitt erforderte etwas mehr Talent, es ging weiter in die eigentliche Ortsdurchfahrt von Garmisch. Der ein oder andere Felsen erschwert nun das Durchfahren des Flusses und es gilt somit die beste Linie zu finden. Zu allem Überfluss ist die Loisach in diesem Abschnitt teilweise kanalisiert, daher kann es beim Erreichen des Landes für Schwimmer zu Schwierigkeiten kommen. Im weiteren Flussverlauf vereinen sich die Gebirgsflüsse Loisach und Partnach und es geht flott weiter Richtung Farchant. Ein nettes Steinwurfwehr musste souverän gemeistert werden, bis wir nach einem weiteren Kilometer ein Wehr zur Stromerzeugung umtragen mussten. Die Straßenbrücke von Farchant signalisierte uns, dass wir den Ausstieg erreichten.

Das war ganz schön anstrengend insbesondere für Peter, der mit bandagierter Ferse eine ordentliche Leistung ablegte.
Das musste am Abend gefeiert werden. Bei leckerem Grillfleisch zubereitet von Christian und serviert in Piet’s Musikanten Stadel „Wünsch dir Was“. Bei Evergreens von Rudi Schuricke „komm zurück“ oder dem original von Rina Ketty „J’attendrai“ ließ man es maritim angehen, bis schließlich „Whisky in the jar“ und Irish Folk die Stimmung endgültig zum Siedepunkt brachte. Gott sei Dank hatte die einzige Nachbarin bereits am Vortag das Weite gesucht…

Dienstag, 02.07.2024: Obere Isar von oberer Futterstadel bis Scharnitz 9,5 km (WW II-III)
(Pegel: @Scharnitz- Weidach 131 cm/ 16m3/s)

Den Vorabend im Schädel, in respektabler Vorahnung was uns blühen würde, fuhren wir zum Parkplatz des Ausstieges in Scharnitz. Von hier aus fährt ein Taxi- Shuttle zum Einstieg der oberen Isar.

Schnell noch ein Gruppenfoto von freundlichen Mountainbikern machen lassen und die Reihenfolge der Paddler durchgesprochen, machten wir uns ins Kajak, um einen der schönsten Wildwasserabschnitte Europas zu paddeln.

Die Isar fließt zunächst für etwa 1,5 km mit schneller Strömung durch ein Kiesbett, ohne besondere Anforderungen. Kehrwasser fehlen hier oben komplett und so schrubbte man sich den Kater aus dem Kopf, bis überraschend nach einer Linkskurve die erste anspruchsvollere Passage beginnt. Es folgte eine etwa 200 m lange verblockte S-förmige Gefällstrecke. Jetzt war dann auch der letzte hellwach und die Hüfte gelockert. 1,5 km nach der ersten etwas schwereren Passage folgte die nächste. Die Isar verlässt das etwas breitere Tal und fließt nun durch ein schönes schmaleres Waldtal. Hier im Waldtal bietet die Isar auf ca. 300 m schöne mäßig schwere Verblockungen und nun auch mal einige Kehrwasser. Nach etwa 1,5 km beginnt eine einsame Felsschlucht und sicherlich der landschaftlich schönste Teil der Strecke. Kurz nach dem Schluchteingang folgt an einer Felsschräge ein kurzer steiler und kräftiger Schwall. Hier heißt es Spitze nach links stellen und mit kräftigen Schlägen den Absatz runter. Die Schwierigkeit liegt im Prinzip hinter dem Abfall, man landet auf einer Felsplatte die das Kajak kräftig zu kippen droht. Stützen, Kanten oder Rollen. Alle meisterten dieses Stelle auf ihre Art. Ein Bravo an Peter der trotz Verletzung souverän seine Rolle absolvierte.

Im Verlauf werden die Felswände langsam niedriger und eine weitere Variante erfordert neue Aufmerksamkeit. Bei schönen Presswassern gilt es die richtige Linie zu finden, bis die Schwierigkeiten weiter nachlassen und man schließlich den Ausstieg in Scharnitz erreicht. Leider fehlen hier bei guter Strömung ordentliche Kehrwasser. Aber auch hier zeigten wir eine super Teamleistung, in zuvor abgesprochener Reihenfolge erreichten alle den Ausstieg und schließlich das wohlverdiente Stück Kuchen oder auch zwei für Stefan.

Der Abend ist schnell erzählt, obligatorisches Grillen nebst Mittenwalder Hell oder Dunkel. Das Halbbier lief nicht so gut, komisch…

Mittwoch, 03.07.2024: Obere Isar von oberer Futterstadel bis Scharnitz 9,5 km (WW II-III)
(Pegel: @Scharnitz- Weidach nahezu unverändert)

Wir beschlossen die wunderschöne obere Isar nochmals zu paddeln. Aber irgendetwas fehlte an diesem Tag. Seltsam, der Vorabend war im Vergleich zum Montag recht harmlos ausgefallen und trotzdem fehlte wiedermal eine Spritzdecke und ein Long-John zum vollständigen Glück aller Beteiligten. Nun ja, Josch und Peter fuhren nochmal zum Campingplatz zurück, während wir nach unserem Taxifahrer Ausschau hielten. Rechtzeitig mit dem Eintreffen Dragan’s und dessen Shuttles, waren die beiden Freunde zurück und das Aufladen der Boote auf den Hänger konnte beginnen. Die kurzweilige Fahrt war nach ca. 20 Minuten beendet, sodann ging es an die  Vorbereitungen zum Start. Reihenfolge festgelegt, Abstand nochmals angesprochen und schon ging es los. Heute fühlte sich alles noch besser an, die Passagen waren klar, die Linie heute einfach besser und der Abstand zu einander schon fast perfekt. Ich fühlte mich bis zum Eingang in den Schluchteingang ebenfalls richtig gut. Leider ging ich es etwas zu sportlich an, rutschte etwas an die Außenseite der Felskante und fiel unten angekommen auf einen Stein. Weder ordentlich gestützt noch gekantet, ergab ich mich meinem Schicksal. In einer sehr guten Teamleistung wurde mein Kajak in ein Kehrwasser befördert und von Andi geleert. Ich konnte noch mein vorbei schwimmendes Paddel greifen und Piet stand mir zur Sicherung am Rand der Felsen zur Seite. Gesichert mit Wurfsack gelangte ich zum Kajak und nach einer allgemeinen Verschnaufpause ging es auch zügig für alle weiter.

Ein wunderschöner Abschnitt, der seine Krönung abermals in einem leckeren Stück Kuchen fand.

Mittwochabend war Abreisetag für Stefan und Peter, so war es bereits vor der Tour abgestimmt und der Transport der beiden Kanuten zum Bahnhof bzw. zur Bushaltestelle wurde gerne unterstützt. Erstaunlich was alles in einen XXL- Outdoor-Kentersack passt. Man möchte meinen, dass Stefan aussah wie ein Hobbit, der Steine herumschleppt.

Donerstag, 04.07.2024: Loisach Griesenschlucht.  5,5 km (WW III-IV)
(Pegel: @Garmisch-Partnachmündung 110cm/ 9,5m3/s )

Andi, Christian und Josch wagten sich auf die Loisach zur Griesenschlucht. Kennzeichnend für die Loisach sind die starke Verblockung, das gute Gefälle und die Enge mancher Durchfahrten - ein einzigartiger Naturslalom!
Das durchschnittliche Gefälle dieser leider nur 5,5 km langen Strecke liegt bei immerhin zwölf Prozent. In diesem Labyrinth von Steinen ist genaues Fahren gefragt, um die beste Route zu erwischen. Die Durchfahrten sind auf den ersten Blick oft nur schwer zu erkennen. Manchmal ist nur eine Durchfahrt möglich. Das Kehrwasserfahren muss sitzen. Eine Herausforderung, die Piet und ich mir an diesem Tage ersparten. Nach gut einer Stunde kamen die drei Kanuten sehr zufrieden am Ausstieg an.

Am Nachmittag folgte ein kleines Kulturprogramm bei einer gemeinsamen Besichtigung der beeindruckenden Partnachklamm bei Garmisch- Partenkirchen.

Der Abend war gekennzeichnet von einseitiger, aber durchaus nahrhafter Ernährung. Ein letztes mal grillen mit leckeren Fleisch aus heimischer Quelle. Vielen Dank an Hermann und seinen Nachfolger der Metzgerei Heinen, wir haben es wirklich genossen! Man(n) braucht nicht viel mehr als ein gutes Stück Fleisch, Kartoffeln und Brot.

An dieser Stelle auch einen riesengroßen Dank an unseren Küchenchef Christian. Sowohl am Grill als auch an der Pfanne war Christian immer um das Wohlergehen der Sportler bemüht und hat die Erwartungen stets übertroffen. Weiter so, wir zählen auf dich auch in 2025!

Freitag, 05.07.2024: Loisach Griesenschlucht.  5,5 km (WW III-IV)
(Pegel: @Garmisch-Partnachmündung nahezu unverändert )

Das wir auch abseits des Bachs ein Team sind, zeigte sich bereits auf der erneuten Anreise zur Griesenschlucht. Während einer rasanten Kurvenfahrt verklemmte sich ein Stein zwischen Bremsscheibe und dazugehöriger Abdeckung an Joschs PKW und verursachte ziemlich starke Geräusche. Noch bevor der ADAC eintraf wurde beherzt das Rad demontiert und der Fehler gefunden. Der Golf repariert und die Uhr schlug 14:00, als sich der alte Slalom- Adel des KSK, mit den Nachwuchssportler aus Mittenwald traf.
Klaus war mit seinem alten Slalom Kumpel Stefan angereist, um gemeinsam mit Josch das jährliche Wildwasserwochenende in Garmisch zu verbringen.

Christian schloss sich dem Adel an und machte noch eine weitere Abfahrt in der Griesenschlucht klar. Andi, der die erste Runde am späten Vormittag bereits meisterte, stieg verständlicherweise aus und überließ den wahren Profis das Feld.

Andi, Piet und ich machten sodann auf Shuttle-Bunny. Nach dem zweiten Ritt durch die Griesenschlucht, verabschiedeten wir uns von Klaus, Josch und Stefan und fuhren heim zum Campingplatz.
Duschen, Umziehen, Deutschland gucken, so der Plan…

Das Ergebnis des Spiels gegen Spanien ist bekannt und muss hier nicht kommentiert werden, wichtig ist nur zu erwähnen, dass Christian sich dauerhaft zum Fernseher umdrehte. Vermutlich hatte das auch mit der Anwesenheit von etwa 30 Rockern aus Würzburg zu tun, die friedlich mit uns das Ausscheiden der Nationalmannschaft schauten und zugegebener Maße die Blicke auf sich zogen.

Das war das Social- Experiment 2024!

 Wie immer voller Überraschungen und sehr guten Erlebnissen auf und neben dem Wasser.

Wir bedanken uns wie immer bei uns selber für die wirklich tolle Teamleistung.

Andi, Christian, Stefan, Peter, Piet, Josch und Jörg sowie…Klausi war im Prinzip ja auch immer dabei ;-)

Leichtathletik 16.07.2024

Wettkämpfe in Rhede und Köln

In Rhede wurden am vergangenen Wochenende gleich drei Wettkämpfe ausgetragen. Auf die Jugend- und Hammerwurfmeetings am Samstag folgte am Sonntag das 52. Internationale LAZ-Meeting, in das ebenfalls noch Jugendwettbewerbe integriert waren.

Bei den zum Teil sehr gut und stark besetzten Wettkämpfen konnten sich einige SC Bayer-Athlet*innen vorne platzieren. Siege gab es für Maximilian Neukirchen (Foto), Basayne Tchagandi, Ole Kruth, Anton Gräßler, Emily Buhl und die 4 x 100 m Staffel der weiblichen Jugend U16. Max hatte zum einem mit seinem ersten Platz im Kugelstoßen der U20 mit bestleistungsnahen 17,47 m eine gute Generalprobe für die am letzten Juli-Wochenende stattfindenden Deutschen Meisterschaften. Zum anderen sicherte er sich mit der Hammerwurf-Bestleistung von 54,79 m (Platz drei) ein weiteres Ticket für Koblenz. Auch Basayne (M15) ist gut für die nationalen Titelkämpfe gerüstet und zeigte sich mit 6,54 m aus dem ersten Durchgang und weiteren guten Sprüngen top in Form. Ole hatte im Dreisprung U16 eine konstante Serie mit sechs gültigen Versuchen und 11,65 m als bestem Sprung. Anton gewann im Rahmenprogramm des internationalen Meetings die 800 m der männlichen Jugend M13 in 2:38,07 min und Emily siegte im Hammerwurf W14 mit 22,48 m. Auch die mit Dormagenerinnen (Sophie Kurowski, Isabella Libertus) und Uerdingerinnen (Imke Martini, Eva Niethe) gemischte Staffel lief sich für die DM in Koblenz warm und erzielte eine neue Saisonbestzeit in 50,15 s. Ergebnisse: Hammerwurf / Jugendsportfest / Internationales Meeting

Beim 7. Kölner Flutlichtspringen im Stabhochsprung waren die Senioren Ute und Wolfgang Ritte mit ihren Enkeln Theresa, Matthias, Tim und Mia am Start. Ihre Wettkämpfe für sich entscheiden konnten: Wolfgang (M70) mit 3,22 m, Theresa (W15) und Matthias (M12) mit jeweils 2,82 m und Mia (W10) mit persönlicher Bestleistung von 2,02 m. Ergebnisliste

Foto von Dirk Gantenberg

Unser Verein 16.07.2024

Sparkassenstiftung Sport & Umwelt Krefeld unterstützt SC Bayer

Letzte Woche blickte die Cricket-Welt gespannt auf die Anlage des SC Bayer 05 Uerdingen am Löschenhofweg in Krefeld. Hier fand die Europa-Qualifikation T20 World Cup Sub Regional Europe QLF B 2024 statt. Es war das erste Mal, dass ein solches Turnier in Deutschland ausgetragen wurde, was die Bekanntheit und Förderung der Sportart in Europa weiter vorantreiben sollte.

Unter den zehn teilnehmenden Nationen waren unter anderem Deutschland, Belgien, die Schweiz, Norwegen und Schweden. Diese Qualifikationsrunde verdeutlichte das wachsende Niveau des europäischen Crickets und bot auch weniger populären Cricket-Nationen die Möglichkeit, sich international zu beweisen.

Die Anlage des SC Bayer 05 Uerdingen erwies sich dank optimaler Bedingungen als idealer Austragungsort für ein solch hochkarätiges Turnier. Unterstützt wurde der Verein von der Sparkassenstiftung Sport & Umwelt Krefeld, die durch die Finanzierung eines innovativen Markierroboters bereits vorab die Spielfeldmarkierung enorm vereinfachte. Der Roboter erleichtert auch zukünftig die Arbeit der Technikabteilung erheblich, indem er verschiedenste sportartspezifische Spielfelder selbstständig markiert und neben der Genauigkeit und Effizienz der Markierungen auch der Farbverbrauch reduziert wird, was zudem der Umwelt zugutekommt.

Dennis Gerritzen, Vorstandsmitglied für Innovation, Digitalisierung & Dienstleistungen, freut sich sehr über die neue technische Unterstützung und sagt: "Der Markierroboter ist eine großartige Bereicherung für unsere Anlage, die uns auch in Zukunft bei vielen sportlichen Events viel Zeit und Kosten einsparen wird."

„Mit dem Roboter fürs Grün hilft die Sparkassenstiftung beim SC Bayer 05 Uerdingen nachhaltig die Linien zu ziehen. So wie es Vorstandsmitglied Herr Gerritzen vom Verein betont, ist es kein Märchen, wie die vergangene EM. Die Modernisierung der Organisation mittels Roboter ist nun Realität in der Krefelder Sportförderung. Er zieht die Kreise und ermöglicht den Mitgliedern und Trainern sich auf den Sport zu konzentrieren. Der Sportverein und die Sparkasse geben Hilfestellung um Pokale nach Krefeld zu holen“, führt Jochem Dohmen, Vorstandsmitglied der Sparkasse Krefeld weiter aus.

Das ebenfalls durch den Roboter auf der Spielfläche aufgesprühte Sparkassen-Logo, erreichte täglich mehrere Millionen Streamer, die die Spiele live über icc.tv verfolgen konnten.

 

BU: Die Sparkassenstiftung Sport und Umwelt der Sparkasse Krefeld unterstützte den SC Bayer 05 Uerdingen e.V. als Gastgeber der Cricket-WM-Qualifikation

v.l.: Jörg Heydel (Vorstandsvorsitzender SC Bayer 05 Uerdingen e.V.); Silvia Pfaar (Stiftungsreferentin Sparkasse Krefeld); Jochem Dohmen (Vorstandsmitglied Sparkasse Krefeld); Thomas Janßen (Geschäftsstellenleiter Uerdingen der Sparkasse Krefeld)

Unser Verein 15.07.2024

Geänderte Öffnungszeiten

📆 Vom 15. bis einschließlich 26. Juli hat unser Flockpoint Sportshop montags bis freitags von 10:00 bis 15:00 Uhr geöffnet

 

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