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Neues aus dem Verein

Kanu 12.09.2022

Kanuslalom Wettkampf in Dorsten

Am Freitag, 2.9.2022 ging es für die Sportgruppe zum Wettkampf nach Dorsten. Nach dem Zeltaufbau ging es zum Training auf die anspruchsvolle Strecke.
Der Samstag fing früh nochmal mit einem lockeren Training an. Um 12:30 Uhr startete dann der Wettkampf mit den Schülern. Als Erste startete Leona Kamanns bei den A Schülerinnen und zeigte eine couragierte Fahrt. Als Zweiter ging Matyas Lukes auf die Strecke, wo er zeigen konnte was er in den letzten Wochen gelernt hat. Die dritte im Bunde war Anna Pieperhoff, die jüngste unserer Sportler*innen. Auf Grund technischer Probleme musste Sie fast zwei Stunden im Boot warten bis sie losfahren konnte. Aber auch sie konnte die Strecke bezwingen. Für alle drei Sportler war es eine aufregende Erfahrung.

Bei den Alten Herren im K1 belegte Josch Küsters den neunten Platz.

Am Nachmittag gingen dann unsere Jugendfahrer Gero Battenberg, Eric Kanters und Wilhelm Karp an den Start. Bei allen dreien konnte man das intensive Training der letzten Wochen erkennen. Gero fuhr auf einen hervorragenden zehnten Platz. Seine Teamkollegen Wilhelm (Platz 18) und Eric (Platz 20) zeigten einen richtigen Leistungssprung.

Dann starteten unsere beiden Junioren Magnus Wengler und Luc Battenberg.Nach zwei guten Läufen wurde Luc Siebter und Magnus Neunter in einem stark besetzten Starterfeld.

Im C2 siegten der Trainer Josch Küsters und Carsten Kaup.

Der Sonntag startete wieder sehr früh mit unseren Schülern. Dieses Mal Startete Matyas Lukes als Erster. Wie am Tag zuvor fuhr er ein souveränes Rennen, was am Ende Platz 21 bedeutete. Es ging mit Leona Kamanns weiter,die ihr Rennen als Zwölfte beendete. Auch Anna Pieperhoff fuhr zwei ansprechende Läufe, was Platz neun bedeutete.

Auch der zweite Trainer Linus Dollar ging in der Herren Leistungsklasse an den Start. Er belegte den neunten Platz.

Anna Pieperhoff startete mit zwei Coesfelder Sportlerinnen im Teamrennen und belegte dort einen tollen dritten Platz.

Leichtathletik 09.09.2022

Vorschau Team-DM in Hamburg

Vielseitigkeit ist gefragt, wenn am kommenden Sonntag in Hamburg bei der Team-DM die Bundesfinals der jeweils besten acht Jugendmannschaften ausgetragen werden.

Das für den Laien zunächst schwer überschaubare Wettkampfgeschehen läuft nach folgendem Prozedere ab: In den Wettkampfklassen weibliche Jugend U20, männliche Jugend U20, weibliche Jugend U16 und männliche Jugend U16 treten bis zu drei Teilnehmer eines Vereins in jeder Disziplin an, wovon die besten beiden in die Punktwertung kommen. Da kann (und soll) es bei personellen Engpässen durchaus einmal vorkommen, dass Sprinterinnen Kugel stoßen müssen oder der Hochspringer zum Speerwerfer wird. Das insgesamt punktbeste Team in jeder Wettkampfklasse darf sich schlussendlich mit dem Titel Deutscher Mannschaftsmeister schmücken. 

Die LAV Bayer Uerdingen/Dormagen hat in zwei Wettkampfklassen das Finale erreicht. Die weibliche Jugend U20 mit dem bundesweit besten Vorergebnis reist mit realistischen Titelchancen in die Hauptstadt. Die weibliche U16 möchte sich als Qualifikations-Siebter im Finale weiter nach vorne arbeiten. 

Cheftrainer Peter Quasten:“ Nachdem wir bei der letzten durchgeführten Team DM vor Corona 2019 mit drei Punkten Differenz hauchdünn Zweiter wurden, will die U20 dieses Mal gewinnen. Dafür werfen wir zum Saisonschluss noch einmal alles in die Waagschale. Tessa Srumf (400 m, Weit, 100 m Hürden, 4 x 100 m) und Anna Keyserlingk (100 m, Weit, Hoch, 4 x 100 m) wollen in jeweils vier Disziplinen punkten, während Hannah Odendahl den Doppelstart über 800 und 3000 m auf sich nimmt.“  

Am Samstagmorgen geht es dann los, wenn der Bayertross mit 50 Leuten mit einem Reisebus von Dormagen über Uerdingen zunächst die Jugendherberge in Stade ansteuert, um am Sonntag in aller Früh in Richtung Jahnstadion Hamburg aufzubrechen.

Teilnehmerliste

Live-Ergebnisse können >>> HIER <<< eingesehen werden.

Kanu 07.09.2022

Training der Montags-Gruppe

Beim ersten Training der Montagsgruppe im September machte sich bei immer noch sommerlich sehr warmen Temperaturen eine ansehnliche Gruppe von 20 Teilnehmern dank der Hilfe von zwei Fahrern und einem PKW auf den Weg nach Meerbusch-Kierst, um den Rhein Richtung Uerdingen zu bezwingen. Etwas früher als üblich fuhren wir gegen 18 Uhr zum Einstieg an der Rheinfähre und luden zügig unsere Boote ab. Auch der Start erfolgte mehr oder weniger geordnet und dank der Unterstützung einiger alten Hasen haben auch sechs Anfänger die an diesem Abend wenig befahrene Strecke gut gemeistert.

Besonders geschmunzelt wurde über einen ganz alten Hasen, dem beim Einstieg das fast neue Paddel (geschätzte 35 Jahre alt) brach. Da auch seine Brille nicht da war, wo sie hingehörte, hat er als blinder, einarmiger Bandit die Tour, zur Sicherheit am Schlepptau, „gepaddelt“.

Trainer Klaus stellte einige Aufgaben, schnellere Paddler wurden dadurch eingefangen, langsamere konnten aufschließen.

Nach sieben Kilometern kamen wir zufrieden, wenn auch etwas zeitverzögerter als üblich, im Bootshaus an.

Nachdem das Equipment gereinigt und verstaut war ließen die Teilnehmer den Abend beim kühlen Bierchen und heißen Pommes ausklingen.

Triathlon 07.09.2022

SC Bayer Triathleten werden im Saisonfinale vor Herausforderungen gestellt

Das Saisonfinale der Bundesliga, sowie der 2. Bundesliga Nord und Süd fand am Maschsee in Hannover statt. Für die Liga Nord bereits eine Tradition, die seit Jahren so beibehalten wird, doch dieses Jahr hatte sich die DTU etwas Neues überlegt, um die Teams vor neue Herausforderungen zu stellen.

Statt einer üblichen Sprint Distanz sollte ein 2x2 Team Relay durchgeführt werden. Also eine Mischung aus dem etablierten Team Sprint und einem Team Relay, wo die Team-Mitglieder nacheinander einen Mini-Triathlon absolvieren. Es werden also zwei Pärchen gebildet, die gemeinsam einen Triathlon absolvieren, von diesen vier Athleten wird die Zeit des dritten Athleten gewertet. Wo man den vierten Athlet verliert spielt allerdings keine Rolle und lässt viel Spielraum für taktische Möglichkeiten der Teams. Beispielsweise können im ersten Lauf zwei Athleten finishen woraufhin im zweiten Lauf nur ein Athlet das Ziel erreichen muss oder umgekehrt.

Für den SC Bayer war das Ziel sich noch einmal in der Tabelle nach oben zu arbeiten und ein möglichst gutes Ergebnis abzuliefern, um einem möglichen Abstieg zu entgehen. So reisten Malte Prüfert, Jan Königs, Eric Cramer und Felix Koebcke hoch motiviert nach Hannover, um im Saisonfinale noch einmal alles zu geben.

Das erste Pärchen bildeten Jan Königs und Malte Prüfert, die beiden ehemaligen Leistungsschwimmer hatten die Aufgabe den Kontakt zur ersten Gruppe herzustellen und zu verteidigen, dann sollten sie an Felix Koebcke und Eric Cramer übergeben, die dann alles geben sollten, um die Position bis ins Ziel zu halten.

Bei fast perfekten Bedingungen fiel der Startschuss am Sonntag um 13:30 Uhr, das Wasser hatte sich allerdings etwas abgekühlt, so dass kein Neoverbot galt. Dennoch starteten alle Bayer Athleten ohne Neoprenanzug, da die Zeit, die man zum Ausziehen braucht, die gewonnene Zeit beim Schwimmen vermutlich ausgleichen würde.

Beim Einschwimmen trat dann Jan Königs wie viele andere Athleten an diesem Wochenende in eine Scherbe, er konnte zwar dennoch starten war aber natürlich beim Laufen beeinträchtigt.

 Nach dem Start, der gemeinsam mit der Liga Süd erfolgte befanden sich Prüfert und Königs direkt nahe der Spitze des Feldes und wechselten mit den ersten Athleten aufs Rad. Königs behauptete seinen Platz in der Gruppe, die ein hartes Tempo auf der nur zehn Kilometer langen Strecke anschlug. Prüfert musste dem Tempo leider Tribut zollen und konnte eine aufgegangene Lücke nicht mehr zu fahren. Dadurch war klar, dass Cramer und Koebcke das Ziel gemeinsam erreichten mussten.

Leider verlor dann Königs noch einmal wertvolle Zeit, da der blutige Fuß ihn beim Anziehen der Schuhe behinderte. Dadurch waren Cramer und Koebcke leider schon weit von der Spitzengruppe entfernt, als sie in den Maschsee sprangen. Dennoch arbeiteten sie gut zusammen und fuhren gemeinsam mit der vierten Gruppe mit und liefen dann ebenfalls gemeinsam ins Ziel und sicherten noch den 16. Platz für das Team.

Ein gebrauchter Tag für das Team, dass damit die Saison auf Platz 15. beendet. Eine Saison, in der leider einiges nicht nach Plan lief; duch Corona Infektionen und Herzmuskelentzündug, etc gab es in dieser Saison einfach zu viele Ausfälle. Das Niveau der 2. Bundesliga ist zu hoch und die Leistungsdichte des Teams ist zu niedrig, um die vielen Ausfälle abfangen.

Jetzt heißt es erst einmal durchatmen und schauen, wie es in der nächsten Saison weitergeht.

Leichtathletik 05.09.2022

Teamwettkampf Kila in Uerdingen

Am Sonntag wurde ein interner Teamwettkampf in der Kinderleichtathletik im Covestro-Sportpark am Löschenhofweg ausgetragen. Bereits um 9:30 Uhr trafen die Gruppen der U8 und U10 im Stadion ein. Durch ein Losverfahren wurden die Kinder zufällig in Teams eingeteilt und anschließend ging der Wettkampf los. Die 6-und 7-Jährigen absolvierten Ballwurf, Zielweitsprung, Sprint und einen vierminütigen Transportlauf. Die 8-und 9-Jährigen traten ebenfalls im Ballwurf an, machten Zonenweitsprung, eine Hindernissprintstaffel und liefen sieben Minuten durch und um das Stadion, um beim Transportlauf möglichst viele Gummibänder einzusammeln. Insgesamt stellten sich 37 Kinder den Disziplinen und durften sich im Anschluss über Urkunden freuen. Ein Dank gilt neben den Trainern der Gruppen vor allem den Eltern, die nicht nur für ein vielseitiges Catering sorgten, sondern ohne deren tatkräftige Unterstützung die Durchführung des Wettkampfes nicht möglich gewesen wäre. So hatten alle einen schönen und sportlichen Vormittag.

Tischtennis 05.09.2022

Saisonstart im Tischtennis

Am vergangenen Wochenende fiel der Startschuss in die Saison 2022/2023. Drei Partien standen an.
Die erste Partie bestritt die 4. Herrenmannschaft in der 2. Kreisklasse. Gegen Straelen stand es am Ende 5:5 und man freute sich über den ersten Punkt der Saison.
Ebenfalls 5:5 endete die nächste Partie, allerdings unter völlig anderen Vorzeichen, war dies doch der erste Einsatz unserer Youngsters. Über das Schnuppertraining kamen Leonard, Jonas und Oskar zu uns. Nach einem harten Kampf freuten sie sich über den Punktgewinn in ihrem ersten Spiel in Forstwald.
Die dritte Partie gewann die dritte Mannschaft mit 9:2 in Lindental. Obwohl die Mannschaft mit Ersatzspielern antreten musste gab sich das Team um die Ukrainerin Marharita keine Blöße und startete mit drei Siegen in den Doppeln. Vier Punkte oben und zwei in der Mitte brachten dann den deutlichen Sieg.

Nächste Woche geht es mit den Kreismeisterschaften weiter.

Windsurfen 05.09.2022

Abteilungsmeisterschaft Windsurfen

Am 02. September 2022 fand am Elfrather See die diesjährige Abteilungsmeisterschaft im Windsurfen statt. Zur Windsurfregatta waren zehn Starter angetreten, um ihr Können zu beweisen. Bei leicht böigen Windverhältnissen konnten insgesamt drei spannende Läufe durchgeführt werden. Erst beim dritten Lauf stand der Abteilungsmeister fest. Beim anschließendem leckeren Grillbuffet gab Peter Schmitz den Sieger bekannt. Neuer Abteilungsmeister Windsurfen ist Sebastian Hoffmann. Anschließend wurden noch bis in den Abend hinein viele lustige Surferlebnisse ausgetauscht.

Leichtathletik 01.09.2022

Verletzungen, Bestleistungen und ein Triumph beim Jedermann-10-Kampf in Hamburg

Bericht von Nils Schatz

Die Athleten des Bayer 05 Uerdingen haben am vergangenen Wochenende in Hamburg sehr erfolgreich am Jedermann-10-Kampf teilgenommen. Vom Verletzungspech bis zum Podestplatz war alles dabei.

„Es hat einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht, mal wieder an diesem Wettkampf teilzunehmen“, sagte Swen Emmerich, der Trainer der Jedermann-10-Kämpfer des SC Bayer 05 Uerdingen. Nach dreijähriger, Corona bedingter Pause war es nun wieder so weit. Mit 13 Teilnehmern haben unsere Athleten am 27. und 28. August am großen Jedermann-10-Kampf in Hamburg teilgenommen. Mit insgesamt über 200 Startern auf der wunderschönen Anlage im Stadtpark, einer beneidenswerten Organisation durch den ausrichtenden HSV und bei hervorragendem Mehrkampfwetter, fiel der erste Startschuss für unsere Athleten um 12:20 Uhr über die 100 m, gefolgt von den Disziplinen Stabhochsprung, Diskus, Speerwurf und dem abschließenden 400 m Lauf war jede einzelne Disziplin ein kleiner Krimi. „Es war einfach alles dabei, von Verletzungen bis zu neuen Bestleistungen. Besonders im Stabhochsprung konnten fast alle kräftig punkten. Da hat sich das regelmäßige Training bemerkbar gemacht.“ berichtet Swen von seinen Schützlingen, nicht ohne dass ein bisschen Stolz herauszuhören ist. Der 400 m Lauf ist für viele die größte Herausforderung des ersten Tages. Besonders die letzten 100 m sind extrem hart und wenn das Laktat in die Beine schießt und die Lunge brennt, fällst Du im Ziel einfach nur noch um.

Nachdem schon beim 100 m Lauf eine Adduktorenzerrung bei Stephan das frühzeitige Aus für einige Disziplinen bedeutete, kam die restliche Mannschaft mit gültigen Versuchen und damit ohne Streichergebnisse durch den ersten Tag.

Der zweite Tag begann nach einem ausgiebigen Frühstück um 9:00 Uhr mit den ersten Aufwärmübungen. „Da hörst Du jeden ächzen und stöhnen, wenn er versucht die Müdigkeit des Vortages aus dem Körper zu vertreiben.“ sagt Eva, eine der Newbies der Truppe, von denen es dieses Mal drei gab. „Apropos Newbies.„ sagt Swen, „Es ist nach wie vor nicht leicht, Nachwuchs für den Mehrkampf zu begeistern. Die Komplexität der einzelnen Disziplinen erscheint vielen Beginnern wie eine unüberwindbare Hürde. Dabei ist unsere Mannschaft keine Leistungsgruppe und bei uns ist im Alter von 20 bis Mitte 60 jeder mit Spaß dabei. Manchmal muss man seine Leistungen in einzelnen Disziplinen auch mal mit Humor nehmen. Keiner von uns ist perfekt und wir unterstützen und motivieren uns in jedem Training gegenseitig. Die Gruppe zählt und das Miteinander im Training.“

Sowohl für die Newbies als auch für die erfahrenen Mehrkämpfer hielt der zweite Wettkampftag, mit den 110 m Hürden, direkt zu Beginn eine technisch sehr anspruchsvolle Disziplin bereit. Die meisten Punkte konnte dabei Heribert mit einer Zeit von 19,07 s und damit 671 Zählern einfahren. Besonders gut meisterte auch Martina mit einer Punktzahl von 630 die Strecke.

„Durch unsere kleine Startriege mit nur 18 Teilnehmern, waren wir zügiger unterwegs als die anderen Riegen mit 25 oder mehr Teilnehmern. Somit konnten wir am zweiten Tag unserer Startzeiten vorziehen.“ berichtet Swen. Das war Segen und Fluch zugleich, darin waren sich die meisten unserer Athleten einig, denn damit gab es maximal noch 20 Minuten Pause zwischen den restlichen Disziplinen. Nach der Hürdendisziplin ging es nahtlos zum Weitsprung weiter, der vor zahlreicher Zuschauerkulisse vor der Haupttribüne ausgetragen wurde.

Nachdem die im Training erarbeiteten Anlaufweiten markiert waren, ging es für viele bis über die 4 m Marke. Während die letzten noch ihr Weitsprungequipment einpackten, waren die ersten bereits bei ihren Aufwärmübungen für das Kugelstoßen. Auch wenn hier keine Bestweiten erzielt wurden, haben alle ihre Leistungen ganz in der Nähe davon abrufen können. „Insgesamt haben alle von uns ihre Leistungen auf einen hohen Level gehalten. Das ist nicht immer so.“ sagt Martina, die mit ihren 64 Jahren zum 3. Mal beim Hamburger Jedermann-10-Kampf dabei ist. Ohne Verschnaufpause ging es zum Hochsprung, bei dem klar wurde, wie nah Freud und Leid beieinander liegen. Für den Neuling Nils war schon bei der Einstiegshöhe von 1,22 m Schluss, die er kurz zuvor beim Einspringen noch problemlos barfuß gemeistert hatte. „Das ist echt bitter. Zumal es bis dahin wirklich gut lief. Aber eine 0 in den Ergebnissen stehen zu haben, tut weh.“ So Nils selber. Melanie hingegen, die auch erst seit einigen Monaten mittrainiert, hat sich von ihrer Einstieghöhe von 97 cm, zu eigenen Verwunderung bis auf 1,27 m gesteigert. Damit hatte keiner in der Gruppe gerechnet und sie wurde entsprechend gefeiert. Kein Zehnkämpfer kommt drumherum und für die meisten ist es eine pure Qual, der abschließende 1500 m Lauf.

Eine Stunde früher als geplant, um 15:05 Uhr erlöste der Startschuss auch unsere Gruppe von Athleten und schickte alle auf die gefürchtete Laufstrecke. „Für fast alle Disziplinen benötigst Du Schnellkraft. Nur der 1500 m Lauf bildet hier eine Ausnahme. Das empfindet man nach den zwei Tagen fast wie einen Marathon. Entsprechend gedämpft ist die Laune immer kurz vor einem Start“, sagt Swen, selbst kein Freund von langen Laufstrecken. Jeder kämpft hier für sich allein, jeder leidet allein für sich. Im Ziel allerdings löst sich die Anspannung und die Schmerzen verwandeln sich in reine Freude. Auch unsere Athleten sind sich in die Arme gefallen, glücklich und erschöpft.

Im Gesamtklassement hat Vera Emmerich als beste unserer Riege mit 5364 Punkten hauchdünn vor Martina Janßen mit 5363 Punkte und Heribert Hesper abgeschlossen.

Sogar in der Gesamtwertung aller Teilnehmerinnen konnte sich Vera mit ihrer neuen Bestleistung auf den zweiten Platz katapultieren.

Auch wenn es nicht bei allen für vordere Platzierungen gereicht hat, ist allen klar: „Es hat richtig viel Spaß gemacht und wir kommen nächstes Jahr wieder“.

Wer nun Lust bekommen hat den Mehrkampf näher kennenzulernen und sich in den Disziplinen auszuprobieren, ist bei uns herzlich willkommen.

Melde dich bei Peter Quasten.

Wir trainieren immer Mittwoch und Freitag ab 19:30 Uhr auf der Leichtathletikanlage am Löschenhofweg in Krefeld-Uerdingen.

Unser Verein 01.09.2022

Wichtige Mitgliederinformation

Liebe Mitglieder,

der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine hat die ohnehin angespannte Lage auf den Energiemärkten drastisch verschärft. Die Bundesregierung rechnet nicht mit einer Verbesserung der Situation. Eher muss vom Gegenteil ausgegangen werden.
Die aktuelle Lage der Gasversorgung hat damit bereits das Stadium überschritten, in dem Vorsorgemaßnahmen gegeben sind, wie zum Beispiel die vorzeitige Befüllung der Gasspeicher.

Dennoch sind zusätzliche Energieeinsparmaßnahmen zur Stärkung der Vorsorge von großer Bedeutung, um den Eintritt einer Notfallsituation in diesem und im nächsten Winter zu vermeiden. Bei der Energieeinsparung handelt es sich um eine Gemeinschaftsaufgabe von Politik, Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern. Jede eingesparte Kilowattstunde hilft ein Stück weit aus der Abhängigkeit heraus. Dazu gibt es keine Alternativen.

Wir als Verein müssen und wollen ab 01.09.2022 vorerst bestimmte energiesparende Maßnahmen einleiten. Dazu gehört aktuell noch die geringere Absenkung der Temperatur durch Klimaanlagen.
Für die kühleren Monate steht eine vorläufige Reduzierung der Temperatur in Büro- und Verwaltungsräumen an. Flure und andere Durchgangsbereiche werden nicht mehr beheizt. Die Anstrahlung von Gebäuden oder Außenanlagen, soweit nicht sicherheitsrelevant oder für das Sporttreiben unverzichtbar, wird eingestellt.

Sie als Mitglied sind direkt betroffen durch Absenkung der Temperatur in den Wintermonaten in den Sporthallen und Funktionsräumen. Hierbei orientieren wir uns an den Vorgaben der Kommune, die angemessen sein werden. Keinesfalls werden wir Sie also in frostigen Hallen Sport treiben lassen. Auch das warme Duschen nach dem Sport gehört nach wie vor dazu. Allein aus Sicherheitsgründen zur Verhinderung von Legionellenbildung halten wir die Vorlauftemperatur für warmes Wasser bei 60 Grad. Allerdings möchten wir Sie bitten, auf den Warmwasserverbrauch zu achten und das Duschen so kurz wie möglich zu halten.
Fenster und Türen sollten grundsätzlich geschlossen bleiben. Das Lüften ist durch sogenanntes Stoßlüften durchzuführen.
Die Beleuchtung der Sportstätten wird ggf. etwas gedrosselt. Immer aber wird eine für den Sport ausreichende Ausleuchtung gegeben sein.       
Der Sportbetrieb ist bis maximal 22:30 Uhr vorgesehen. Wir werden demnach davon ausgehen, dass spätestens um 23.00 Uhr die Hallen und das Gelände verlassen sind. Entsprechend kann die relevante Beleuchtung ausgeschaltet werden. 

Das alles sind kleinere Maßnahmen, die für den Einzelnen lediglich moderate Einschränkungen mit sich bringen. Wir hoffen, dass darüber bereits eine deutliche Wirkung erzielt werden kann, die weiter reichende Maßnahmen nicht notwendig werden lassen.  

Insgesamt gehen wir alle davon aus, dass mit Konsequenz und Solidarität diese Krise gemeinsam gemeistert werden kann.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.     

Der Vorstand

 

 

Leichtathletik 30.08.2022

Wettkämpfe in MG, Olfen und Oedt

Einen rundum erfolgreichen Wettkampftag erlebten die jüngsten Uerdinger Nachwuchstalente am letzten Wochenende in Mönchengladbach. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang ein guter dritter Platz von 12 Teams beim U10-Cup Finale Nord des LV Nordrhein in der Kinder-Leichtathletik (KiLa). Gewissermaßen war es das „Champions League Finale“ für diese Alterklasse.
Fleißiges Training – teils auch in den Sommerferien – und eine hohe Motivation und Engagement von Betreuern und Eltern war der Weg zu den Medaillen. Tessa Srumf, U20 WM-Sechste in der 4×400 m Mixed-Staffel, begleitete schon die Vorbereitung und ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit Trainerin Michaela Pilger das gemischte Team aus sieben Mädchen und vier Jungen auch beim Wettkampf zu coachen. Der Teamname „Uerdinger Raketen“ war gut gewählt, da sehr starke Leistungen vor allem in der Staffel und beim Ausdauerlauf gezeigt wurden. Alle, Kinder und Trainer, empfanden es als einen gelungenen Tag auf einer schönen Sportanlage und mit einer guten Ausrichtung von der LG Mönchengladbach und dem LVN. Mit dabei für Uerdingen waren: Marlene, Mia, Emma, Paulina, Madita, Su, Sophie, Linus, Jan, Hannes und Fabian.

Bei anderen Wettkämpfen, zum Teil schon in der Vorwoche, gab es einige Top-Platzierungen durch Uerdinger Athleten/innen. Thomas Neumann gewann beim Hammerwurf-Meeting in Olfen in der Männerklasse mit 50,49 m. Beim Mittsommersportfest in Grefrath-Oedt siegten Patrick Bienemann und Maja Bertling über 100 m U20 in 11,51 s und 12,93 s. Eine Hundertstel schneller war Finja Stupp im Wettbewerb der U18 (12,92 s) und damit ebenfalls siegreich. Sie gewann auch über 200 m in 26,16 s. Siege Nummer fünf und sechs gingen an Hannah Odendahl im 400 m Lauf der U18 in 57,53 s und Bosse Sörensen über 800 m M13 in 2:21,00 min.

Kanu 30.08.2022

100 Jahre VKL

Unser Schwesterverein, der Verein für Kanusport Bayer Leverkusen 1922 e.V., ist 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass haben die VKL’er am Wochenende des 20. und 21.8.2022 ein tolles Programm auf die Beine gestellt und auch uns dazu eingeladen. Los ging es mit einer gemeinsamen Paddeltour. Mit insgesamt knapp 90 Booten, selbstverständlich in vernünftig große Gruppen aufgeteilt, sind wir in der Eifel die Rur von Heimbach nach Zerkall gepaddelt.

Am Abend wurde nach kurzweiliger Vereinspräsentation und Grußworten durch Stadt, dem Hauptsponsor Bayer und anderer bei kühlen Getränken, herzhaft Gegrilltem und Livemusik kräftig gefeiert. Den Abschluss bildete am Sonntag ein Aktivprogramm mit Kanupole, Rollentraining, … am eigens aufgebauten großen Freiluftpool.

Dem VKL an dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch und vielen Dank, dass wir mit euch gemeinsam feiern durften!

Triathlon 29.08.2022

Im Schatten des Ironman Duisburg - Triathlon-Regionalliga in Riesenbeck

Eine Woche nach dem Highlight des Covestro-Triathlons ist noch nicht an das Saisonende zu denken.
Beim 70.3 Ironman in Duisburg war am vergangenen Wochenende ein gutes Dutzend der aktiven Triathleten, sowie etliche Supporter, Familienangehörige und Freunde auf der anderen Rheinseite in Duisburg am Start. 
Jedoch stand auch die Regionalliga mit einer Sprintdistanz in Riesenbeck im Wettkampfkalender.
Es machten sich Bastian Weiß, Max Heide, Tobi Kirchhoff und Manni Assmann auf den Weg ins Emsland.
Der Torfmoorsee war zum Start um 11:30 Uhr ohne Neopren richtig erfrischend. 750 m im Dreieck schwammen die meisten in gut zehn Minuten. Außer M. Assmann, der ohne Neopren immer drei Minuten länger benötigt. Doch auf der vier mal fünf Kilometer langen Radstrecke rund um den See mit einer Brückenauffahrt und dortigem Wendepunkt konnten alle vier Athleten eine gute Performance abrufen und ohne Probleme auf die Laufstrecke gehen, die zweimal direkt um den See führte.
Bei Tobi zog ein Krampf die Wade zu, so dass er kurz dehnen musste. Unser Bastian verpasste knapp die Top Ten Platzierung und Max konnte nach einer längeren Erkrankung endlich wieder starten, wobei ihm natürlich die radspezifische Ausdauer fehlte.
Der Regionalliga-Senior, gut 25 Jahre ältere Manni Assmann, wurde auf dem zweiten Laufkilometer trotz persönlicher Bestzeit einfach mal eben von acht flotteren Teilnehmern „überrannt“ und landete auf dem 42. Gesamtplatz.
Im Ziel waren dennoch alle glücklich über ein schönes Rennen, welches das Team punktetechnisch mit einem guten elften Platz im Mittelfeld beendete.
Der Saisonabschluss findet am zweiten Septemberwochenende in Ratingen statt.

Kanu 29.08.2022

Erlebnisbericht von Anna Pieperhoff

Ich saß zum ersten Mal mit sechs Jahren im Kanu. In einem Urlaub habe ich mit meiner Familie zwei Kanus ausgeliehen. Es hat so viel Spaß gemacht, dass wir danach zu Hause für mich einen Verein gesucht haben, wo ich Kanu fahren kann. Es war und ist bis heute der SC Bayer 05 Uerdingen. Dort meldeten mich meine Eltern für eine Woche zum Kanu-Feriencamp an. Das gefiel mir sehr gut, sodass ich unbedingt weiter Kanu fahren wollte. Ich fahre jetzt auf dem Rhein Kanu. Mittlerweile bin ich zum Slalomnachwuchs aufgestiegen und trainiere regelmäßig mit dem Kanu-Slalomnachwuchs. Hier bin ich aktuell die Jüngste mit zehn Jahren. Seit einem halben Jahr fahre ich auch Wettkämpfe, zum Beispiel in Bergheim, Unna, Hilden, Schwerte und nächstes Wochenende in Dorsten. Dafür trainiere ich dreimal,  aber manchmal auch viermal in der Woche. Oft fahren wir dafür zur Erft. 
Ich habe mich beim Kanu für Kanuslalom entschieden, weil mir das am meisten Spaß macht. Dabei muss man durch die Tore fahren. Es gibt Aufwärts- und Abwärtstore, also mit und gegen die Strömung. Grün für Abwärtstore und rot für Aufwärtstore. Davon gibt es im Wettkampf mindestens 18 Tore, die durchfahren werden müssen. Dafür brauche ich viel Kraft. Kanu-Slalom macht mir richtig Spaß. 

Unser Verein 26.08.2022

„Die Gänse waren weg“

Die Gänse zogen sich vorübergehend diskret zurück, denn zumindest am Sonntag, den 21.08.22 war der Elfrather See nach zweijähriger Pause wieder fest in der Hand der Triathlet*innen. Knapp 900 Sportlerinnen und Sportler hatten sich zum 33. Covestro Triathlon angemeldet und die Organisatoren erhielten viel Lob für die Neuauflage.

Abteilungs- und Sportlicher Leiter Javier Godoy war die Verlegung des Zieleinlaufs und ein „Landgang“ beim Schwimmen zu verdanken. Der Ablauf war so noch kompakter, die Wege für die Zuschauer extrem kurz und für die Athlet*innen optimal. Die NRW-Liga Starter, aber auch die vielen Teilnehmer am Volkstriathlon waren voll des Lobes ob der Neuerungen und der nahezu perfekten Organisation.

Das wurde möglich durch ein „Miteinander“ des Technik- und Eventteams des Gesamtvereins unter Leitung von Jörg Mahler, Daniel Kreutzer und Thomas Floethe sowie der 120 Mitglieder der Triathlonabteilung, die dieses Großevent drei Tage lang stemmten.

Bei herrlichem Sommerwetter erfolgten neun Starts, mit Schwimmen im 24 Grad warmen See, Radfahren auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Nordtangente und Laufen auf einer Pendelstrecke am See.

Der jeweilige Startschuss und zum Teil auch die Siegerehrungen erfolgten durch die Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats von Covestro, Petra Krohnen, Jochen Adrian vom SSB Krefeld, Przemyslaw Jedrysik, Unternehmenskommunikation Europa Covestro, Claus Schlechter, Covestro, Jörg Heydel, Vorstandsvorsitzender SC Bayer 05, Dr. Wilfried Hocks, Aufsichtsratsvorsitzender SC Bayer 05 und Marcel Witeczek, Ex–Fußballnationalspieler, der verletzungsbedingt leider nicht starten konnte.

Für Verpflegung war ausreichend gesorgt und Siegerehrungen in allen Altersklassen von 18 – 80 mit zahlreichen Preisen beschlossen einen tollen Triathlon-Tag.

Am vorletzten Augustwochenende 2023 soll die 34. Auflage des Covestro Triathlons folgen. Schon jetzt geplante Änderungen sind: Schwimmstrecke wieder über 1500 m in der Olympischen Distanz, Staffeln im Volkstriathlon und neue Überlegungen zur „Team-Relay“, da sich zu dieser neuen Wettkampfform zu wenig Teilnehmer gemeldet hatten.

Auch an dieser Stelle der Dank an unsere Sponsoren und Unterstützer, an die beteiligten Organisationen, die Polizei Krefeld, die Stadt Krefeld, die DLRG, dem ASB, dem Notarzt Martin Warzynski, den „Stand-Up-Paddlern“ des SC Bayer und last but noch least den freundlichen und kompetenten Helfern (Aussage vieler Teilnehmer) der Triathlonabteilung.

Abschließend noch unser Dank an die Gänse von Elfrather See, die uns großzügig gewähren ließen und nun wieder für ein ganzes Jahr ihre Herrschaft über den E-See ausleben können.    

Dieter Hofmann

Unser Verein 24.08.2022

Hospizlauf am 25.09.2022

Der SC Bayer ist auch in diesem Jahr mit einem Startpunkt beim Krefelder Hospizlauf vertreten.
Da in diesem Jahr wieder als Sternenlauf durchgeführt wird, befindet sich unser Startplatz am Löschenhofweg 70. Vom Vorplatz des timeouts geht es gemeinsam auf eine 9,7 km lange Strecke bis zum Hospiz.

Leichtathletik 23.08.2022

Wettkämpfe an verschiedenen Schauplätzen

Am vergangenen Wochenende fanden in Korschenbroich die Regions-Einzelmeisterschaften Mitte der U14 mit reger Uerdinger Beteiligung statt. Die beste Leistung zeigte Theresa Ritte im Stabhochsprung der weiblichen Jugend W13, die unangefochten mit 2,75 m gewann. Insgesamt acht Medaillen gewann das Duo Tim Justen (Foto rechts) und Ole Kruth (Foto links) in der Klasse M13. Tim gewann den Ballwurf (46,50 m), wurde Zweiter über 800 m (2:37,44 min) und im Speerwurf (32,76 m) sowie jeweils Dritter mit der Kugel (8,11 m) und dem Diskus (21,01 m). Ole belegte drei Mal Platz drei: Über 75 m in 10,61 m, im 60 m Hürdenlauf in 10,73 s und im Hochsprung mit 1,36 m. Weitere Podestplätze gab es für Hannah-Sophie Deliev als 2. im Ballwurf W13 mit 34,00 m, Tim Albertz über 60 m Hürden M12 in 12,55 s und Julius Steger im Kugelstoßen M12 (jeweils 3.) mit 7,63 m. Ergebnisliste

Ebenfalls am letzten Samstag nahmen die Werfer Maximilian Neukirchen (U18) und Carolin Molderings (U20) außerhalb der Wertung an den Regionsmeisterschaften Nord in Duisburg teil. Max erzielte dabei mit 16,34 m in seiner Spezialdisziplin Kugelstoßen wieder eine Top-Leistung. Im Diskuswurf kam der DM-Dritte mit 45,16 m auf eine neue Bestweite. Carolin hätte mit ihrer Diskus-Weite von 34,67 m auch locker gewonnen. Ergebnisse

Bereits in der Vorwoche fand der erste Lauf der 39. Bahnlaufserie in Bergisch Gladbach statt. Hannah Odendahl wurde von allen weiblichen Teilnehmerinnen über 800 m Zweite in 2:12,70 min und gewann damit ihre Altersklasse U18. In der W14 wurde Lina Juchems auf derselben Strecke Zweite in 2:34,83 min. Ergebnisse

Kanu 23.08.2022

Training Hohenlimburg

Am Samstag, den 20.8.2022 machte sich die Sportgruppe der Kanuabteilung auf den Weg, um in Hohenlimburg (Wildwasserslalomkanal in Hagen) für die Deutsche Meisterschaft zu trainieren. Es wurde als erstes eine Technik Einheit von ca. einer Stunde absolviert. Nach einer Pause zur Regeneration wurden dann noch Wettkampfläufe trainiert.

Es war bei sonnigem Wetter ein schöner Trainingsmittag.

Jörg Küsters (Trainer)

Triathlon 23.08.2022

Covestro Triathlon: Doppel-Podium für die SC Bayer Triathleten vor Heimpublikum

Gerade in der Heimatstadt waren die beiden NRW-Liga Teams des SC Bayer hochmotiviert im Finale der Ligasaison noch einmal alles zu geben. Besonders das Herrenteam scharrte mit den Hufen, denn es ging mit der Hoffnung noch aufs Podium zu steigen in das Rennen hinein.

Doch bevor die NRW-Liga an den Start ging, sprangen zunächst die Athleten der Verbandsliga ins Wasser, im gut aufgewärmten E-See wurden zwei Runden mit Landgang absolviert, bevor auf dem Charlottering zwei Runden von jeweils zehn Kilometern absolviert wurden. Im Anschluss wurden zwei Runden entlang des Elfrather Sees gelaufen.

In der Verbandsliga starteten David Godoy, Bernfried Nadrowski und Tobias Kirchhoff und erreichten den 18. Platz.

Im Anschluss wurde es für die Damen des SC Bayer in der NRW-Liga ernst. Aufgestellt wurden Isabell Godoy, Jule Gems und Franziska Hinte, die mit ihrem Top Fünf Ergebnis in Verl schon ihre gute Form bewies. Vor heimischem Publikum bestätigte sie noch einmal, dass ihr Ergebnis in Verl kein Zufall war und lieferte mit ihrem vierten Platz erneut das beste Ligatagesergebnis für den Verein ab. Als Team landeten Hinte (4.), Gems (19.) und Godoy (29.) auf dem zweiten Platz in der Tageswertung. Damit schließt das Team auf dem elften Platz die Saison ab.

Als letztes gingen die Herren der NRW-Liga an den Start, wie schon bereits angemerkt machte sich das Team einige Hoffnungen ein gutes Rennen vor heimischem Publikum abzurufen und dadurch noch ein paar Plätze in der Tabelle aufzurücken.

Gerade für das NRW-Liga Feld bot die Schwimmstrecke des Covestro-Triathlons einige Tücken, so wurde zunächst eine kurze Runde geschwommen, die bereits nach 90 Metern die erste Richtungsänderung zurück zum Steg vorsah. Am Steg wurde dann nach kurzem Landgang eine zweite Runde geschwommen. Allerdings wurde schon auf der ersten Runde entschieden wer an welcher Position schwimmt, da im Gedränge an den Bojen häufig viel Zeit verloren geht, dementsprechend schnell mussten die Athleten die ersten 90 Meter schwimmen. Am besten gelang dies Moritz Pohl, der mit der Führungsgruppe aus dem Wasser stieg, kurz dahinter folgten Felix Koebcke und Niklas Greeven. Jonas Gaide begab sich auf dem Rad in die Verfolgungsjagd. Die Gruppe um Niklas und Felix sammelte stetig ein kleines Grüppchen nach dem anderen ein, so dass am Ende eine große Gruppe von Rad stieg, in der drei Bayer Athleten waren. Davon setzte sich dann Felix Koebcke beim Laufen am besten durch und kam als 14. Athlet im Ziel an, dicht gefolgt von Jonas Gaide (21.), der eine hervorragende Aufholjagd hinlegte. Dahinter kamen Moritz Pohl (22.) und Niklas Greeven (25.) ins Ziel. Damit sorgten die Herren für das zweite Podium des Tages und kletterten sogar noch auf den dritten Platz in der Gesamttabelle.

Ein gelungener Abschluss für die NRW-Liga mit traumhafter heimischer Kulisse.

In zwei Wochen geht es dann auch in der 2. Bundesliga nach langer Sommerpause weiter, gemeinsam mit der 1. Liga und der 2. Liga Süd wird in Hannover das Saisonfinale ausgetragen.